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Fußball-Landesliga

TA/O verspielt Führung - Trainer: „Schlagen uns immer wieder selbst“

A/O-Trainer Kevin Speer: „Es ist super schade, dass wir eine gute Hinrunde so wegschenken.“

A/O-Trainer Kevin Speer: „Es ist super schade, dass wir eine gute Hinrunde so wegschenken.“ Foto: Struwe (Archiv)

A/O schaltete zu früh einen Gang runter. Stade verpasst Überraschung nach Platzverweis. Tabellenführer D/A II zeigte sich in Torlaune. So lief es in der Landesliga.

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Von Moritz Studer
Sonntag, 12.04.2026, 12:34 Uhr

Landkreis. SV Ahlerstedt/Ottendorf – MTV Treubund Lüneburg 3:4. Eine gute Viertelstunde reichte A/O zwar, um das Spiel zwischenzeitlich zu drehen. Am Ende gelang es ihnen jedoch nicht, etwas Zählbares im Auetal zu behalten. Nachdem MTV-Trainer Achim Otte vor wenigen Wochen zurückgetreten war, taumelte Treubund eigentlich nach einer 1:9-Pleite gegen Schneverdingen und dem Bezirkspokal-Aus gegen Bardowick nach Ahlerstedt. Die Lüneburger zeigten sich dafür bei der Spielvereinigung gnadenlos effektiv und machten dem Gastgeber schonungslos seine Fehler deutlich.

„Wir schlagen uns immer wieder selbst: Wir kriegen als Mannschaft zu leichte Gegentore und es ist super schade, dass wir eine gute Hinrunde so wegschenken“, sagt A/O-Trainer Kevin Speer, dessen Team nur zwei der sechs Spiele nach dem Jahreswechsel gewann. „Nachdem wir das Spiel gedreht hatten, haben wir direkt wieder runtergeschaltet und gedacht: Es geht schon so. Im Moment ist der Wurm drin.“

Tore: 0:1 (30.) Schönke, 0:2 (39.) Börner, 1:2 (45.) Hiller, 2:2 (53.) Brunkhorst, 3:2 (63.) Bertog, 3:3 (65.) Zeiour, 3:4 (69.) Börner.

Nächstes Spiel: A/O – Schneverdingen (So., 19. April, 15 Uhr).

„Mit elf Mann hätten wir etwas mitgenommen“

Rotenburger SV – VfL Güldenstern Stade 2:1. Die Stader waren auf einem guten Weg, für eine Überraschung bei einem Spitzenteam zu sorgen. Fynn Linzer erwies seiner Mannschaft mit einer Tätlichkeit allerdings einen Bärendienst (69.). „Mit elf Mann hätten wir hier etwas mitgenommen“, sagt VfL-Trainer Matthias Quadt. „Es ist sehr bitter, weil wir als Team sehr gut gearbeitet haben.“

Justin Kuchinke brachte Rotenburg nach einem Einwurf mit einem Schlenzer in Führung (4.), Andrii Babych rutschte ein verunglückter Rückpass zum schnellen Ausgleich versehentlich ins eigene Tor (5.). In Unterzahl verteidigte Stade aufmerksam und ließ nur einen Lattentreffer von Franko Jäger zu (82.) – ehe dann doch Matchwinner Kuchinke ein zweites Mal einnetzte (84.). Weil Jannik Peters (90.+2) und Matthias Lippek (90.+4) ihre guten Schussmöglichkeiten ungenutzt ließen, wächst Stades Rückstand ans rettende Ufer auf sieben Zähler an.

Tore: 1:0 (4.) Kuchincke, 1:1 (5., ET) Babych, 2:1 (84.) Kuchinke.

Nächstes Spiel: Stade – Hagen (So., 19. April, 15 Uhr).

Torreigen gegen formstarken Aufsteiger

SV Drochtersen/Assel II – FC Heidetal 7:0. Auf dem engen Kunstrasenplatz fühlt sich der Landesliga-Tabellenführer pudelwohl und macht den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg. Nachdem die Kehdinger im ersten Abschnitt noch gute Möglichkeiten liegengelassen hatten, war es ein weiter Flugball von Torhüter Jasper Rump, der André Ribeiro für das Führungstor bediente (24.).

Kurz nach dem Seitenwechsel avancierte der Torschütze zum Vorlagengeber für Jan-Miklas Steffens, der den Torreigen gegen den zuletzt formstarken Aufsteiger endgültig eröffnete (47.).

„Wir sind super happy, dass wir das Spiel auch in der Höhe gewonnen haben und immer konzentriert geblieben sind“, sagt D/A-Teamchef Benjamin Zielke. „Die Einwechselspieler haben auch nochmal richtig Dampf gemacht. Es wäre unfair, wenn ich heute einen Spieler nicht erwähnen würde.“

Tore: 1:0 (24.) Ferreira Ribeiro, 2:0 (47.) Steffens, 3:0 (57.) Gülüm, 4:0 (63.), 5:0 (66.) beide Ferreira Ribeiro, 6:0 (69.) Kulaksiz, 7:0 (78.) Yaman.

Nächstes Spiel: Treubund – D/A II (So., 19. April, 15 Uhr).

Harsefeld hilft der zweiten Mannschaft

SV Blau-Weiß Bornreihe – TuS Harsefeld 4:1. Weil sich der TuS Harsefeld dazu entschieden hat, im Abstiegskampf die Bezirksliga-Reserve personell zu verstärken, trat das Landesliga-Team am Sonntag mit einer sehr dünnen Personaldecke im Teufelsmoor an.

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Trotzdem gelang es den Gästen durchaus, sich für Zählbares zu bewerben. Schließlich war es ein Ballverlust nach einem eigenen Abstoß, der den TuS ins Hintertreffen geraten ließ. Erst in der Nachspielzeit stellten die Blau-Weißen auf einen deutlichen Heimerfolg.

„Es war von beiden Seiten kein gutes Landesliga-Spiel, vielleicht auch weil für beide in der Tabelle nach oben und unten nicht viel möglich ist“, sagt TuS-Trainer Nico Matern. „Es war lange sehr ausgeglichen und am Ende fällt die Niederlage in der Deutlichkeit zu hoch aus.“

Tore: 1:0 (29.) Linne, 1:1 (56.) Seepolt, 2:1 (77.) Bähr, 3:1 (90.) Dere, 4:1 (90.+5) Menger.

Nächstes Spiel: TuS – Celle (Sa., 18. April, 18.30 Uhr).

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