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Airbnb-Vermieter dürfen kein Geschirrspülen mehr einfordern

Airbnb will nicht, dass Gäste die Arbeit von Reinigungskräften machen müssen. (Archivbild)

Airbnb will nicht, dass Gäste die Arbeit von Reinigungskräften machen müssen. (Archivbild) Foto: Patrick Semansky/AP/dpa

Einige Airbnb-Vermieter fordern von ihren Gästen, vor Verlassen der Unterkunft das Geschirr zu spülen und die Wäsche in die Maschine zu stecken. Die Plattform will dem nun einen Riegel vorschieben.

Von dpa 22.10.2026, 06:35 Uhr
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San Francisco. Vermieter auf der Unterkünfte-Plattform Airbnb dürfen von ihren Gästen nicht mehr verlangen, dass sie zum Check-out das Geschirr abwaschen und die Betten abziehen. Laut einer neuen Richtlinie für Hausregeln lässt Airbnb nur noch Aufgaben zu, die als „zumutbar“ erachtet werden. So darf man Gäste weiterhin bitten, schmutziges Geschirr ins Spülbecken zu stellen und benutzte Handtücher zusammenzusammeln.

Nicht mehr verlangen kann man hingegen, dass Gäste den Müll außerhalb der Unterkunft entsorgen. Airbnb hält zugleich die Tür für einige Ausnahmen offen: „So kann es zum Beispiel zumutbar sein, in Gegenden, in denen es Bären gibt, Gäste zu bitten, ihren Müll in einem für Tiere unzugänglichen Behälter zu entsorgen.“ Airbnb-Nutzer zahlen in der Regel eine Reinigungsgebühr - und die Plattform will nicht, dass ihnen Dinge abverlangt werden, „um die sich eigentlich eine Reinigungskraft kümmern“ sollte.

Auch die Nutzung einer in der Beschreibung aufgeführten Ausstattung wie einer Klimaanlage zu verbieten, ist den Vermietern nicht mehr erlaubt. Die neuen Regeln treten am 20. November in Kraft. In Kommentaren auf der Airbnb-Website kritisierten viele Vermieter die neuen Regeln-Einschränkungen.

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