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Radsport

TAltländer mögen das Extreme – Erst Skandinavien, dann Dreiländergiro

Die Ollanner genossen die Landschaft beim Dreiländergiro.

Die Ollanner genossen die Landschaft beim Dreiländergiro. Foto: privat

Einige Fahrer des Ollanner Radteams waren im Juni richtig aktiv, haben bei zwei Veranstaltungen weit mehr als 1000 Kilometer abgerissen - und die Strecken genossen.

Von Redaktion 02.07.2026, 13:05 Uhr

Altes Land. Anfang des Monats ging es über 1240 Kilometer (mit 9434 Höhenmetern) von Umeå am Bottnischen Meerbusen in Schweden bis zum Article Circle in Norwegen und zurück.

„Ein fantastisch organisiertes Brevet (eine Langstreckenfahrt, bei der eine vorgegebene Strecke innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu fahren ist; Anm.d.Red.) mit hervorragenden Landschaften, Helfern, Verpflegung, Schlafmöglichkeiten und zum Abschluss noch einen Besuch beim Midsummerfest in Norrmjöle mit Picknickcharakter“, berichtete Volker Luga.

Jedes Jahr ruft auch der Dreiländergiro

Vier Radsportler hatten noch nicht genug in den Beinen. Jens Lorenz Dethlefs, Volker Luga, Martin Preuss und Bernd Aldag nahmen auch am 33. Dreiländergiro Ende Juni (Start 28.6.) teil.

Ein Streckenabschnitt beim Dreiländergiro.

Ein Streckenabschnitt beim Dreiländergiro. Foto: privat

Der Dreiländergiro ist Bestandteil der einwöchigen Girodays und gehört mit zum umfangreichen Begleitprogramm. Unter anderen findet ein Criterium „Nightrace“ über einen 750 m Stadtkurs und das legendäre Race across the Alps (525 km und 14000 Hm) statt. Der diesjährige Sieger benötigt für diese Strecke nur knapp 21 std. Der Dreiländergiro bildet den Abschluss der Girodays.

Volker Luga schilderte ein paar Eindrücke

Für gut 3000 Radsportler ging es zuerst hoch zum Reschensee zur Grenze Österreich/Italien. Von dort auf knapp 26 km bergab bis Prad (Italien).

Es folgte der Anstieg zum Stilfser Joch, auf 24 km galt es 1720 Hm hinauf zu klettern. Nach der Abfahrt zum Umbrailpass wurde die Grenze Italien/Schweiz überradelt. Im Anschluss der längeren Abfahrt und der Streckenteilung 165/129 km (Streckennamen: Engadin und Vinschgau) ging es den Ofenpass hinauf.

„Da wir Ollanner die Engadinstrecke gewählt hatten, mussten wir 19 km mit etwa 660 Hm abreißen. Mit dem Gipfel vom Ofenpass ging es über in den landschaftlich schönsten Teil der Strecke“, sagte Luga.

Das Engadin: Überwiegend bergab mit ein paar kleinen Steigungen zieht es sich über 60 km bis zur Grenze Schweiz/Österreich.

„Leider hatten wir in der Startphase einen sturzbedingten Ausfall“, so Luga.

Jens Lorenz Dethlefs (7:30,51 std) wurde 596. in der Gesamtwertung und Dritter seiner Altersklasse. Volker Luga (7:33,07 std) holte Platz 31 in seiner AK, und Bernd Aldag (8:06,03 std) folgte auf Platz 156 in seiner AK (787 Gesamt).

Das Ollanner Fazit: „Eine klasse organisierte Veranstaltung, die wir jeden empfehlen können, der das Extreme sucht.“

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