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DHB-Pokal

TBSV macht Pokalspiel zum besseren Trainingsspiel

Carina Senel und der BSV wurden in Spandau ihrer klaren Favoritenrolle gerecht.

Carina Senel und der BSV wurden in Spandau ihrer klaren Favoritenrolle gerecht. Foto: Felix Weißberg/Lobeca.de

Der Buxtehuder SV hat seine erste Pflichtspielaufgabe souverän gelöst. Der Bundesligist zog beim Viertligisten VfV Spandau spielend in die zweite Runde des DHB-Pokals ein - und macht am Ende die 50 Tore voll.

Von Redaktion 23.08.2026, 16:45 Uhr

Buxtehude. Das Pokalspiel war zur Pause schon entschieden, als Anika Hampel per Gegenstoß auf 25:7 für den BSV erhöhte. Der VfV Spandau hatte in der ersten Halbzeit eine schwache Angriffsquote von unter 18 Prozent.

Die griffige BSV-Abwehr zwang den Underdog zu vielen überhasteten Abschlüssen, provozierte noch mehr technische Fehler. Torhüter Nikki van der Vorst sammelte einige Paraden.

Der Favorit glänzte selbst allerdings auch nicht. Der BSV streute immer wieder vergebene Chancen ein, nutzte Tempogegenstöße nach Ballgewinnen nicht konsequent genug.

BSV hat etwas Anlaufschwierigkeiten

Gerade in den ersten Minuten brauchte die Mannschaft von Trainer Jonas Schlender, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Als der Gastgeber in der siebten Minute beim Stand von 2:5 eine Auszeit nahm, hatte auch der BSV eine Angriffsquote von nur knapp 50 Prozent.

Über 8:3 in der elften Minute zog der BSV dann bis zur 15. Minute auf 11:4 davon. In der 18. Minute nahm Schlender eine Auszeit. Danach spielte sich der BSV in einen kleinen Rausch, erzielte allein zwischen der 20. und 21. Minute fünf Tore und zog auf 19:5 davon.

Der Bundesligist wurde seiner klaren Favoritenrolle also gerecht. Das Pokalspiel war das erhoffte Trainingsspiel, in dem der BSV an Automatismen feilen konnte.

BSV gibt auch nach der Pause weiter Gas

In der zweiten Halbzeit schraubten die Buxtehuderinnen das Ergebnis schnell hoch. In der 35. Minute führte der BSV 30:9 und kratzte an der 80 Prozentmarke, was die erfolgreichen Abschlüsse betrifft.

Im Tor hatte Oliwia Kaminska bis zur 40. Minute die Hälfte der abgegeben Würfe auf sie pariert. Nach 45 Minuten stand es 38:13 und der VfV-Trainer nahm eine Auszeit. Gleich danach feierte Kaminska ihre nächsten drei Paraden in Folge.

Die VfV-Auszeit half dem BSV mehr als dem klar unterlegenen Viertligisten. Die Bundesliga-Abwehr stand, die beiden Torhüterinnen Kaminska und van der Vorst ließen die Gastgeberinnen mit ihren Paraden verzweifeln. Es dauerte bis zur 56. Minute, dass Spandau wieder traf, der BSV führte da schon mit 46:13.

In den Schlussminuten durfte der Gastgeber ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, nutzte zumindest seine Chancen etwas konsequenter.

Der BSV fuhr seine Angriffe aber rigoros weiter und gewann am Ende mit 50:18 äußerst deutlich.

Lilli Frey war mit neun Treffern die erfolgreichste BSV-Torschützin, gefolgt von Anika Hampel (8) und Maj Nielsen und Christin Kaufmann mit jeweils sechs Treffern. Nele Franz verbuchte mit vier Toren bei vier Abschlüssen die 100 Prozentmarke. (jan)

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