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Straßenschäden

TBuckelpisten im Landkreis Stade: Die Schlaglöcher sind kein Zufall

Löcher stopfen: Auf der L140 in Steinkirchen wird mit Kaltasphalt gearbeitet.

Löcher stopfen: Auf der L140 in Steinkirchen wird mit Kaltasphalt gearbeitet. Foto: Vasel

Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel: Nach dem Winter kommt das böse Erwachen. Auf vielen Straßen tun sich Schlaglöcher auf. Aber warum?

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Von Lars Wertgen
Dienstag, 07.04.2026, 17:40 Uhr

Landkreis Stade. Die vielen Schlaglöcher nach dem Winter sind kein Zufall. „Durch nasse Winter mit viel Schnee und anhaltend niedrigen Temperaturen kann Wasser durch bereits geschädigte Asphaltbefestigungen eindringen“, erklärt Daniel Beneke, Pressesprecher des Landkreises Stade.

Das eingedrungene Wasser gefriert, dehnt sich aus und sprengt dadurch die Oberfläche auf - so entstehen die typischen Winterschäden.

Sofortmaßnahmen mit Kaltasphalt sollen helfen

Der zurückliegende Winter war laut Beneke deutlich intensiver als in den vergangenen Jahren. „Es gibt viele Strecken, an denen die Auswirkungen nicht zu übersehen sind“, sagt er.

Die Straßenmeistereien reagierten deshalb mit Sofortmaßnahmen und verfüllten die Löcher mit Kaltasphalt. Dabei wird eine gebrauchsfertige Asphaltmischung direkt in die beschädigten Stellen eingebracht und verdichtet.

„Allerdings ist das keine dauerhafte Lösung. Langfristig werden vollflächige Sanierungsmaßnahmen notwendig werden“, so Beneke.

Die Prioritätenliste, die der Landkreis jetzt vorgelegt hat, sieht für dieses Jahr 23 Straßenbaumaßnahmen vor.

Loch an Loch: Auf der L111 in Richtung Stade auf Höhe Grauerort

Loch an Loch: Auf der L111 in Richtung Stade auf Höhe Grauerort Foto: Helfferich

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