TBuxtehudes neue Begegnungsstätte: Antworten auf sieben Fragen
Blick aus der Küche in den großen Saal: Bei einer Begehung stellen Gaby Wehrens (von links, Fachbereichsleiterin Bildung, Jugend, Sport, Soziales und Senioren), Josefine Schnackenberg (Fachgruppe Senioren Soziales), Juliana Weiß (Leiterin Fachgruppe Soziales, Wohnen und Senioren) und Helen Wahba (Fachgruppe Soziales, Wohnen und Senioren) die Begegnungsstätte Altkloster vor. Foto: Sulzyc
Seit 6. Januar ist er in Betrieb: der neue Treffpunkt der Stadt Buxtehude in Altkloster. Ein neuer Name wird noch gesucht. Das ist geplant.
Welche Geschichte hat die Begegnungsstätte in Altkloster?
Die Historie reicht auf die 1990er-Jahre zurück. Damals schuf die Stadt Buxtehude mit der Begegnungsstätte Hoheluft an der Stader Straße 15 einen öffentlichen Treffpunkt. Das Angebot war erfolgreich, stieß räumlich an seine Grenzen. Zudem wäre eine Sanierung sehr teuer.

Buxtehudes neue Begegnungsstätte in Altkloster. Foto: Sulzyc
Als die Sparkasse Harburg-Buxtehude ihre Filiale an der Hauptstraße 30 aufgab, zog die Hoheluft dorthin um. „Alle Angebote aus der Hoheluft wurden in die neue Begegnungsstätte übernommen“, sagt Juliana Weiß, Fachgruppenleiterin für Soziales, Wohnen und Senioren.
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Am 6. Januar nahm die neue Begegnungsstätte Altkloster den Betrieb auf - zunächst ohne Küche, weil sich die Sonderanfertigung verzögerte. Mittlerweile ist eine Küche eingebaut.
Ist die neue Begegnungsstätte größer als die Hoheluft?
Ja, die Nutzfläche hat sich von 200 Quadratmeter auf 400 Quadratmeter verdoppelt. In dem größten Gruppenraum finden bis zu 80 Menschen Platz.
Ist die Stadt Eigentümerin der Begegnungsstätte?
Nein, wie zuvor die Sparkasse-Harburg-Buxtehude auch ist die Stadt Buxtehude Mieterin im Erdgeschoss des Gebäudes an der Hauptstraße 30. Das Angebot sei aber langfristig gesichert, sagt Buxtehudes Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt. Der Mietvertrag habe eine Laufzeit von 20 Jahren.
Das Gebäude gehört privaten Eigentümern, die aus Buxtehude und Umgebung seien.
Wie hoch sind die Kosten für Inventar und Miete?
Die Stadt Buxtehude zahlt nach eigenen Angaben 85.000 Euro Miete (warm) pro Jahr. Die Einrichtung mit Küche, Möbeln und Technik für Vorträge hat einmalig 70.000 Euro gekostet.

Blick auf die Beratungsbüros der Begegnungsstätte Altkloster. Foto: Sulzyc
Wer nutzt bereits die neue Begegnungsstätte?
50 Vereine, Gruppen und Initiativen unterbreiten Angebote. Wie viele Menschen das sind, ist nicht erfasst. Etwa 200 bis 300 Menschen pro Woche würden in die neue Begegnungsstätte kommen, schätzt Juliana Weiß.
Beispiele: Senioren und Seniorinnen tanzen oder lernen Englisch. Ahnenforscher versammeln sich zu ihren Treffen, auch Briefmarkensammler und Fotofreunde. Andere spielen Bingo oder Skat. Etwa 50 Menschen besuchen den familiären Mittagstisch zu einem gemeinsamen Essen - immer dienstags und freitags ab 11.30 Uhr. Eine Anmeldung ist Voraussetzung zur Teilnahme. Das 3-Gänge-Menü kostet 7 Euro. Die Hauptspeise liefert die NSB-Kantine. Vorspeisen, Nachspeisen und Salate werden in der Begegnungsstätte zubereitet.
Darf jeder in die Begegnungsstätte gehen, wann er will?
„Man muss sich anmelden, wenn man hinein möchte“, sagt Juliana Weiß. Bürgerinnen und Bürger können sich bestehenden Angeboten anschließen oder eigene Angebote unterbreiten. Voraussetzung ist, dass sie anderen Menschen offenstehen. Die Leiter oder Leiterinnen von Gruppen erhalten die Schlüsselgewalt. Private Feiern sind nicht erlaubt. Eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden. Anmeldung: Telefon 04161 - 501 50 55.
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Die Idee ist, in Zukunft einen offenen Treff anzubieten, bei dem spontane Besuche ohne Anmeldung möglich seien, sagt Julian Weiß. Wann das passiert, ist offen.
Ist der Name Begegnungsstätte Altkloster nicht zu langweilig?
Bei diesem Namen soll es nicht bleiben. Bei einer Begehung der Begegnungsstätte für Ratsmitglieder und Medienvertreter kündigte Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt einen Wettbewerb an: Bürgerinnen und Bürger sollen Namensvorschläge unterbreiten.
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