TD/A: Das sind die letzten Kadernews vor dem Auswärtsspiel in Hannover
Nikola Serra verletzte sich im Spiel gegen Hannover 96 II am Oberschenkel. Foto: Struwe (nomo)
Englische Woche für D/A: Und wieder geht es nach Hannover. So ist die Mannschaft von Trainer Oliver Ioannou gegen einen Abstiegskandidaten personell aufgestellt.
Drochtersen. Viel Zeit zum Regenerieren bleibt den Fußballern des Regionalligisten SV Drochtersen/Assel nicht. Nach dem 2:1-Auswärtssieg bei Hannover 96 II am vergangenen Wochenende geht es am Mittwoch, 22. April, nur vier Tage später erneut in die Landeshauptstadt.
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Der Tabellenzweite aus Kehdingen trifft ab 18 Uhr auf den abstiegsbedrohten HSC Hannover. D/A-Trainer Oliver Ioannou hat nicht nur gute Nachrichten, was seinen möglichen Kader angeht. Der Coach muss gleich auf mehreren Positionen improvisieren.
Deshalb fallen Serra und Kölle aus
Abwehrspieler Nikola Serra verletzte sich im letzten Pflichtspiel am Oberschenkel. Eine Untersuchung im MRT soll in den nächsten Tagen Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung bringen. Trainieren konnte Serra nicht.
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Außerdem steht, so Trainer Ioannou, ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Außenspieler Robin Kölle. Kölle bekam im 96-Spiel einen Schlag ab, biss aber auf die Zähne. „Der Oberschenkel ist angeschwollen“, sagt Ioannou.

D/A-Trainer Oliver Ioannou hat im Training einen „groben Plan“ entwickelt. Foto: Berlin
Kölles Pendant auf der linken Außenbahn, Jannes Elfers, soll seine muskulären Probleme erstmal auskurieren und wird beim HSV ebenfalls fehlen. Dafür rückt Matti Cebulla nach seiner Gelbsperre wieder in den Kader. Stürmer Haris Hyseni kehrt ebenfalls zurück auf den Platz. Der mit 13 Toren beste Drochterser Torschütze musste ebenfalls wegen einer Gelbsperre pausieren.
Wer war der Held des Tages im Hinspiel?
Obwohl dem Trainer einige Leistungsträger nicht zur Verfügung stehen, macht sich Ioannou vor dem Spiel beim HSC nur bedingt Sorgen. „Der grobe Plan für den bestmöglichen Erfolg steht“, sagt er. Im Hinspiel hatte D/A vor allem in der Anfangsphase überzeugt.
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Jorik Wulff gelang in nur 21 Minuten mit drei Toren ein Hattrick gegen den HSC Hannover, der heute auf Platz 15 der Tabelle nur einen hauchdünnen Vorsprung auf die drei Abstiegsplätze vorweisen kann. Der D/A-Gegner hat einen Negativlauf hinter sich.
Besteht noch Hoffnung auf die Meisterschaft?
Der letzte Sieg der Hannoveraner liegt viereinhalb Monate zurück. Den letzten Punkt gewann der HSC Anfang März beim Remis gegen Werder Bremen II. Danach folgten sieben Niederlagen in Serie. Ein Selbstläufer wird die Partie für die viertbeste Auswärtsmannschaft der Liga dennoch nicht.
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„Der HSC spielt die meisten Pässe in der Liga. Hannover legt sehr viel Wert auf Ballbesitz“, sagt Ioannou, dessen Mannschaft nach den Niederlagen gegen Werder Bremen II und den VfB Oldenburg nur noch theoretische Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft besitzt. Der SV Meppen ist mit derzeit zehn Punkten Vorsprung, aber einem Spiel weniger, schon weit weg.
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