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Fußball-Regionalliga

TDas Duell der Topclubs: So hat D/A in Oldenburg gespielt

Matti Steinmann rückte nach der Verletzung von Nico von der Reith in die Innenverteidigung.

Matti Steinmann rückte nach der Verletzung von Nico von der Reith in die Innenverteidigung. Foto: Berlin

D/A will weiter an seiner Erfolgsgeschichte schreiben. Am Freitagabend traf das Team auswärts auf den Mitfavoriten VfB Oldenburg. So ist das Spiel gelaufen.

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Von Daniel Berlin
07.08.2026, 20:53 Uhr

Oldenburg. Am zweiten Spieltag der Fußball-Regionalliga verliert D/A bei der Begegnung zweier Meisterschaftsaspiranten mit 1:3 beim VfB Oldenburg. Mehr als 4000 Zuschauer verfolgen die Partie, in der der Gastgeber fast über 90 Minuten den Ton angibt.

In der siebten Minute profitiert Oldenburg fast von einer Unachtsamkeit von D/A-Verteidiger Kevin Ingreso. Nico von der Reith ist beim Abschluss eines VfB-Stürmers mit dem Fuß gerade noch dazwischen. Der VfB spielt geduldig und ballsicher. D/A reagiert zunächst nur.

Das ist die D/A-Startelf gegen Oldenburg

D/A-Trainer Oliver Ioannou änderte die Startformation im Vergleich zum 2:1-Auftaktsieg gegen Phönix Lübeck. Drochtersen begann mit einer Vierer-Abwehrkette vor Keeper Jesper Heim. Neuzugang Ole Schulz kam zu seinem Debüt. Nico von der Reith, Kevin Ingreso und Jannes Elfers bildeten neben ihm die Defensive.

Jorik Wulff und Matti Steinmann spielten im zentralen Mittelfeld. Dominique Ndure und Alla Aid Hamid auf den Flügeln. Ioannou setzte auf die Doppelsitze mit Tom Sanne und Christopher Schepp, der gegen Phönix zwei Mal traf.

So geht D/A in Führung

D/A kontert im Marschwegstadion. In der 16. Minute spielt Jannes Elfers einen klugen Pass auf die linke Seite. Alla Aid Hamid setzt den in der Mitte durchstartenden Tom Sanne in Szene. Sanne bleibt vor VfB-Keeper Jhonny Peitzmeier ganz cool. Drochtersen führt 1:0. Das hat sich nicht angedeutet.

Tom Sanne feiert seinen Treffer zum 1:0

Tom Sanne feiert seinen Treffer zum 1:0 Foto: Berlin

Oldenburg ist die spielbestimmende Mannschaft. Nach Wiederanpfiff betreibt der Mitfavorit auf die Meisterschaft Chancenwucher im Minutentakt. Zunächst in der 17. Minute. Zwei Minuten später scheitert Adam Anouar per Kopf. Danach tritt Louis Hajdinaj einen frechen Strafstoß, der knapp über die Latte streift.

Der nächste Innenverteidiger ist verletzt

D/A muss nach einer halben Stunde einen weiteren personellen Rückschlag verdauen. Nico von der Reith verletzt sich bei einem Zweikampf und wird ausgewechselt. Er ist nach den langzeitverletzten Liam Giwah und Tjorve Mohr der dritte Innenverteidiger, den es erwischt.

Bei einem Oldenburger Freistoß von Leon Demaj stimmt in der D/A-Defensive kurz vor der Pause die Zuordnung nicht. Mats Facklam kommt unbedrängt zum Kopfball, setzt den Ball aber knapp neben das Tor.

D/A bleibt seiner zurückhaltenden Taktik nach der Halbzeit treu. Spielt abwartend. Das Team verzichtet auf frühes Pressing gegen diesen spielstarken Gegner. Wartet vor 4119 Zuschauern auf Kontermöglichkeiten.

So gleicht Oldenburg gegen D/A aus

Die bejubeln in der 58. Minute allerdings ihren VfB. Und vor allem Rafael Brand, der auf der rechten verwaisten Drochterser Abwehrseite aus zwölf Metern abzieht und mit seinem Flachschuss Jesper Heim keine Chance lässt. Der Ausgleich ist verdient.

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Viele Möglichkeiten kreiert D/A im Marschweg-Stadion nicht. Ein Freistoß von Jorik Wulff in der 71. Minute ist die erste gefährliche Aktion. Der Ball fliegt abgefälscht knapp am rechten Pfosten vorbei zur Ecke.

Oliver Ioannou wechselt Sean Busch für Alla Aid Hamid und Dennis Rosin für Tom Sanne ein. D/A hat jetzt häufiger den Ball, kann ihn aber selten länger kontrollieren. In der 80. Minute setzt Matti Steinmann nach einer Ecke einen Kopfball neben das Tor.

In der 83. Minute schlägt Oldenburg zu. Einen präzisen Pass in die Spitze veredelt Kai Pröger sehenswert zum 2:1 für den VfB. In der vergangenen Saison schoss D/A sieben Tore im Marschweg-Stadion. In der Liga und im Pokal-Halbfinale. Davon ist Drochtersen heute weit entfernt.

In der Nachspielzeit nimmt der VfB erneut die Drochterser Hintermannschaft auseinander. Mats Facklam schiebt den Ball zum 3:1-Endstand ins leere Tor.

Oliver Ioannou gibt Jorik Wulff in einer Verletzungspause taktische Anweisungen.

Oliver Ioannou gibt Jorik Wulff in einer Verletzungspause taktische Anweisungen. Foto: Berlin

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