TElfmeter-Zoff in Hammah: Das sagen die Regelhüter im Landkreis Stade
Der zweifache Torschütze Marcus Lasonczyk traf in der Schlussminute aus über 30 Metern zum 4:5 für den TSV Wiepenkathen II. Foto: Michael Breuer (nomo)
Der TSV Wiepenkathen II stürmt an die Spitze der 1. Fußball-Kreisklasse. Beim Auswärtssieg in Hammah fallen neun Tore. Eines wird hinterher besonders heftig diskutiert.
Landkreis. Es läuft in dieser Saison der 1. Fußball-Kreisklasse tatsächlich so, wie es vor der Spielzeit einige Experten angekündigt haben. An der Tabellenspitze setzt sich keine Mannschaft ab. Einen Überraschungstabellenführer gibt es nach dem 8. Spieltag.
Der TSV Wiepenkathen II, der immerhin zuhause bereits 2:6 gegen Harsefeld III und 1:6 Burweg verlor, gewann in Unterzahl beim MTV Hammah II mit 5:4.
Ab der 12. Minute spielte der TSV nach einer Notbremse mit einem Mann weniger, schaffte es dennoch, eine 4:2-Führung der Hammaher in einen Sieg zu drehen. „Mit fairem Sport hatte das phasenweise nichts mehr zu tun“, sagt MTV-Trainer Tjorven Middeke dazu. Ein Elfmeter erregte die Gemüter weiter.
Wiederholung vom Punkt - neuer Schütze
Zunächst hatte Wiepenkathen die Möglichkeit zum 4:3 vergeben, der Hammaher Keeper Tom Dittmer hatte pariert. Der Schiedsrichter ließ wiederholen, da sich der Schlussmann zu früh von der Linie bewegte. Das hatte der Linienrichter angezeigt.
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Zweites Ärgernis auf Seiten der Hammaher, mit Marcus Lasonczyk trat zur Wiederholung ein anderer Schütze an. Regelkonform? Laut Helmut Willuhn, dem Vorsitzenden des NFV Kreis Stade: „Ja, während eines Spiels darf gewechselt werden. Anders sieht das in einem Elfmeterschießen aus. Da geht das nicht.“ Letztlich gelang der Wiepenkathener Siegtreffer aus über 30 Meter per Freistoß durch erneut Marcus Lasonczyk.
Wischhafen fehlt offenbar die Einstellung
Für den Kreisligaabsteiger FC Wischhafen/Dornbusch wird die Luft langsam auch in der 1. Kreisklasse dünner. Im achten Spiel gab es erneut keinen Sieg. Gegen den keineswegs überragenden TuS Jork unterlag die Pehmüller-Elf chancenlos mit 0:3. „Die Einstellung muss ganz klar besser werden, sonst wird es für uns ganz schwer“, so der FC-Trainer.
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Die dritte Pleite in Folge gab es für Aufstiegsfavorit SV Drochtersen/Assel IV. Gegen den TSV Eintracht Immenbeck II verspielte die Matties-Elf eine 2:0-Führung und verlor 2:3.
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Last-Minute gewann die SG Freiburg/Oederquart gegen den TSV Großenwörden. Der als Stürmer eingewechselte Marcel Smilari holte den Freistoß zum 1:1 in der 89. Minute heraus und legte in der Nachspielzeit das 2:1 auf. Kevin Stroh verwertete den schönen Steckpass. Es war die erste Großenwördener Saisonniederlage.
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