Dass das Kreisligaspiel zwischen Bützfleth und VfL Güldenstern Stade nach dem Abbruch für Stade gewertet wird, war absehbar. Aber wie hoch ist die Geldstrafe?
Agathenburg/Dollern hat im Titelrennen zwar die Ergebniskrise korrigiert, die Personaldecke aber dezimiert. Harsefelds Dritte überrascht weiter - ihr Trainer auch.
Harsefeld und A/O haben sich für das Derby warmgeschossen. Ein torreiches Topspiel darf erwartet werden. Ein „Hitzkopf“ verkörpert den Harsefelder Lauf.
Ismail Topcu (31) ist selbstständig und betreibt ein italienisches Restaurant in Hemmoor. Auf dem Fußballplatz ist Topcu „Vollblutstürmer“. Ein Sechserpack macht ihn zum Fußballer der Woche. Eine Spielszene ärgert ihn aber.
Der Vizemeister hat erst einen Punkt - und der Trainer weist „sensibel“ darauf hin, dass sich die Krise kurzfristig verschärfen könnten. Und ein Freiburger Desaster gab es auch.
Deinstes Trainer analysiert „Elend“ mit „vielen Totalausfällen“. In Hammah versucht man, die Abschüsse sportlich zu nehmen. Und in der Kreisklasse fällt ein „Kacktor“.
Nach vielen Unklarheiten geht die 1. Kreisklasse zum ersten Mal seit der Saison 2004/05 mit nur noch 13 Mannschaften an den Start. Noch vor fünf Jahren waren es 16.
Kreisklasse: Das Bier gewinnt. Der SV Ottensen trotzt den Klischees und ist ehrgeizig - besonders der Trainer. Der kommt sich oft vor wie der Lehrer vor der Schulklasse.
Einmal rollen die Fußbälle noch für 90 Minuten. Auf drei Sportplätzen bahnen sich Kreisliga-Thriller an. Auch in den Kreisklassen wird es spannend. In der Bezirksliga hilft einem Team nur ein Wunder.
Meisterschaft und Aufstieg sind längst entschieden. Im Tabellenkeller der 1. Kreisklasse hingegen geht es drunter und drüber. In der Szene wird bereits eifrig diskutiert.
Der TSV Apensen dreht das Trainerkarussell kräftig. Alle drei Herrenmannschaften wechseln zur Saison 2025/26 den Coach. Nur einer ist ein neues Gesicht.
Seit der B-Jugend kickt Marcus Lasonczyk fast ununterbrochen für den TSV Wiepenkathen. Über 100 Tore hat er dabei erzielt. Gegen die SG Freiburg/Oederquart kamen gleich drei hinzu.
Der SV Burweg zittert sich zum Derbysieg in der 1. Kreisklasse. Die Mannschaft von Trainer Franz Olenberger peilt sogar den Aufstieg an. Die Konkurrenz spielt mit.
Wie erwartet kassierte Schlusslicht Güldenstern Stade III eine Klatsche gegen Spitzenreiter Eiche Bargstedt und sorgte für ein kurioses Tor, das auch den Profis schon passierte.
Zwei Spieler, die vom Niveau her in dieser Spielklasse eigentlich nichts zu suchen haben, schossen ihre Teams zum Sieg. Und einer Mannschaft genügte nicht mal ein Hattrick.
In Burweg gab es ein absolutes Topspiel mit sieben Toren und einem verschossenen Elfmeter. In Hammah fielen sogar zwölf Tore. Und drei Kreisklassen-Teams beendeten ihre sieglose Zeit.
Der TVV Neu Wulmstorf hat sich nach dem verpatzten Saisonstart von Trainer Thorsten Sasse getrennt. Sein Nachfolger ist im Kreis Stade ein bekanntes Gesicht.
Erneut gab es in der 1. Kreisklasse nur ein reduziertes Programm. Zwei weitere Verletzungen werden die SG Freiburg/Oederquart in den kommenden Wochen zusätzlich schwächen. Dem SV Burweg wurde mal wieder die Nachspielzeit zum Verhängnis.
Der 2. Spieltag war sehr auseinandergerissen. Einige Partien fanden bereits Mitte der letzten Woche statt. Am Wochenende taten sich die Favoriten äußerst schwer. Kreisliga-Absteiger TuS Jork wartet weiter auf einen Sieg.
Der Start der 1. Kreisklasse verlief schon verheißungsvoll. Ausgleich nach hohem Rückstand, Dreierpacks, Überraschungen und eine Derbypleite. Die ersten Ergebnisse lassen schon ein wenig aufhorchen, dass manches Team doch mehr Probleme bekommt.
In der Fußball-Bundesliga sind fünf Spielerwechsel erlaubt. Auf Kreisebene gehen die Amateurkicker andere Wege, weil die Kadergröße häufig doch recht dürftig ausfällt. Das haben die Vereine jetzt beim Kreistag entschieden.
Till Peters traf am vergangenen Wochenende viermal beim 5:0 des FC Oste/Oldendorf II in Altkloster. Bis vor zwei Jahren spielte er im defensiven Mittelfeld. Inzwischen wird er von seinem Trainer als Sturmspitze aufgestellt. Das zahlt sich aus.
Die Entscheidungen: Der Meistertitel ging verdient an die SG Lühe, die sich in der Rückrunde das Leben etwas schwer machte. Im Tabellenkeller hatte der MTV Himmelpforten II zwar gewonnen, doch auch der TSV Apensen II blieb siegreich und rettete sich.
Der 33-jährige D/A-Stürmer Kevin Rathje kommt nach langer Pause wieder in Fahrt. In seiner „Sechsten“ bejubelten sie seine Tore, und tags zuvor hatte er solche verhindert - er hütete das Tor in der „Fünften“ und das tat er mit Bravour.
Am vorletzten Spieltag der Fußball-Kreisklasse sind Entscheidungen gefallen. Jetzt steht fest, wer Lühe in die Kreisliga folgt. Der Titelkampf entscheidet sich am letzten Spieltag. Im Abstiegskrimi sind von sechs gefährdeten Teams noch zwei übrig.
Der 33-jährige Vollblutstürmer wechselte in der Winterpause vom TuSV Bützfleth zum TSV Wiepenkathen II in die 1. Kreisklasse und wurde zum absoluten Gewinn. Ohne Delik schoss man in 20 Partien 23 Treffer. Danach in sechs Spielen 18.
Die ersten Entscheidungen sind gefallen. Durch den sechsten Sieg in Folge rettete sich der TSV Wiepenkathen II zwei Spiele vor Schluss. Der FC Mu/Ku II steigt zum zweiten Mal in Folge ab. Eine Minichance gibt es noch für Schlusslicht ASC II.
Es sind noch keine festen Entscheidungen am 28. Spieltag gefallen, aber alles deutet darauf hin, dass der FC Mulsum/Kutenholz II erneut absteigt und der ASC Cranz-Estebrügge II nach Platz 3 im letzten Jahr als Tabellenletzter ebenfalls runter muss.
Die Meisterschaft kann der feststehende Aufsteiger SG Lühe aus eigener Kraft nicht mehr holen. Dafür hat jetzt der Verfolger SV Agathenburg/Dollern alles in eigener Hand. Im Abstiegskampf setzte der TSV Wiepenkathen II seine Erfolgsserie fort.
Thomas Höck ist 52 Jahre alt und noch verdammt ehrgeizig. In der zweiten Herrenmannschaft vom FC Mulsum/Kutenholz schaltete er zuletzt Hedendorfs Top-Stürmer Christoph Petersen aus und läuft dort ab und zu mit seinem Sohn Cedric auf.
Im Aufstiegskampf landeten die SG Lühe und der SV Agathenburg/Dollern wegweisende Siege. Da um den 1. Mai herum ein fast kompletter Spieltag stattfindet, könnten schon am Wochenende die ersten Entscheidungen fallen. Im Abstiegskampf geht es hoch her.
Es war bis Ende März 2024 nicht seine Saison. Lediglich dreimal konnte Christoph Petersen in der Meisterschaft eingesetzt werden, da ihn zwei Verletzungen lange aus der Bahn warfen. Dann begann sein Lauf. Trainerin Katrin Fritz ist begeistert.
Die SG Lühe, in der Hinrunde mit 66 Treffern in 14 Partien und acht Punkten Vorsprung eine Übermannschaft, kassierte in Hedendorf eine Niederlage und muss um den Titel in der 1. Fußball-Kreisklasse bangen. Ein anderes Team feierte endlich wieder ein Erfolgserlebnis.
Er ist beim MTV Hammah II der spielende Teammanager. Immer, wenn der Trainer ihn benötigt, läuft er auf. Und Tore schießen kann Timo Elfers noch. Beim 2:1-Erfolg beim TSV Apensen II gelangen ihm zwei Treffer. Das macht ihn zum Fußballer der Woche.
Nach dem Abstieg im Sommer steht die SG Lühe vor dem Wiederaufstieg in die Kreisliga. Jugendliche Frische und namhafte Neuzugänge machen den Unterschied - und auch Klinsi-Jogi-Vibes ziehen durchs Alte Land.
Justin Sladek war mit seinem Hattrick gegen den VfL Güldnestern Stade III der Matchwinner. Mit dem SV Agathenburg/Dollern will er den Aufstieg in die Kreisliga schaffen. Das kommende Wochenende könnte für den 19-Jährigen ein ganz besonderes werden.
Was war das für ein Spieltag? Erst eine Spielannullierung, die Niederlage der SG Lühe in Mulsum, Enten als Highlight in Burweg, und dann auch noch eine Rudelbildung in Himmelpforten. Der Kampf um Platz zwei spitzt sich wie der Abstiegskampf zu.
Dem Topfavoriten SG Lühe ist nach drei enttäuschenden Partien ohne Sieg ausgerechnet gegen den ärgsten Verfolger, SV Agathenburg/Dollern, der Befreiungsschlag gelungen. Im Tabellenkeller fielen die entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit.
Wie schon vor einer Woche sorgte ein Tor aus der Ferne in der 1. Kreisklasse für Furore. Im Duell zwischen dem TSV Wiepenkathen II und FC Mulsum/Kutenholz II nutzte Nils Gieseler einen Fehler im Wiepenkathener Aufbauspiel zum 2:2 aus über 30 Metern.
Einige Teams waren froh, dass die letzten Partien in der 1. Kreisklasse aufgrund der Witterung nicht mehr stattfanden. Dazu gehört auch Tabellenführer SG Lühe. Den Altländern gingen nach einer fulminanten Vorrunde zuletzt die Spieler und Luft aus.
Weil nur elf Spieler zur Verfügung stehen, schlüpft Andreas Duhn ebenfalls ins Trikot. Der Trainer des FC Oste/Oldendorf II prophezeite vor dem Spiel, nur eine Minute nach seiner Einwechslung den Siegtreffer zu erzielen. Fast hatte er damit recht.
Aufgrund von Spielabsagen fanden am vergangenen Wochenende nur fünf Partien statt. Spitzenreiter Lühe kassierte gegen den FC Oste/Oldendorf II die erste Heimpleite. Nach der Derbyniederlage gegen Hammah trat Burwegs Trainer Bert Marcus zurück.
Zwölf Tore sind Hamit Sahinbas in den letzten vier Spielen gelungen. Damit hat er entscheidenden Anteil am Aufschung der SG Buxtehude-Altkloster. Dabei wähnte sich das Team vor der Saison überhaupt nicht in diesen Sphären.
Nach nur einer Woche musste der SV Agathenburg/Dollern Platz zwei wieder abgeben. In Hammah reichte es für das Team von Marco Hinsch und Adolf Ebeling nach einer 3:1-Führung nur zu einem 3:3. SG Lühe schnappt sich die Herbstmeisterschaft.
Am 14. Spieltag der 1. Fußball-Kreisklasse hat der ASC Cranz-Estebrügge II den erste Saisonsieg eingefahren. Die SG Altkloster zeigte sich zu Hause erneut torhungrig. Und der MTV Himmelpforten II gewann ein typisches Derby.
In drei Spielen hat Daniel Lehmann beim VfL Güldenstern Stade III bereits ausgeholfen. Zweimal wurde der Ü40-Torwart dabei im TAGEBLATT-Portal FuPa zum besten Spieler gewählt. Doch wie kommt er mit den jungen Mitspielern zurecht?
Der VfL Güldenstern Stade III schoss sich mit einem 4:1 gegen den TSV Apensen II wieder auf Platz zwei der Tabelle. Großen Anteil daran hatte der 47-jährige Stader Ü40-Keeper Daniel Lehmann, der mal wieder aushelfen musste.
Das Wetter ließ am 12. Spieltag nur zwei Partien zu. Die hatten es aber in sich. Acht Tore in Buxtehude, vier davon durch Hamit Sahinbas gegen D/A V, fünf Tore in Mulsum, wo Leon Simson dreimal traf, dazu ein verschossener Elfmeter der Gäste.