TElfmeterschießen im Pokal: TuS Harsefeld scheitert an Heeslingen II
TuS-Trainer Nabil Toumi (rechts) hatte seiner Mannschaft nicht viel vorzuwerfen. Foto: FuPa/Schmietow (Archiv)
Durch den späten Ausgleich erreichte Harsefeld das Elfmeterschießen, verpasste aber das Bezirkspokal-Achtelfinale. Im Kreispokal wurde das letzte Viertelfinal-Ticket gelöst.
Landkreis. So haben die Teams aus dem Kreis Stade in den Pokalwettbewerben gespielt.
Bezirkspokal: Harsefeld beginnt dominant
Heeslinger SC II – TuS Harsefeld 7:6 n.E. Der TuS Harsefeld hat das Achtelfinale des Bezirkspokals zwar verpasst, war mit der Spielleistung beim Heeslinger SC II aber durchaus einverstanden. Lediglich das nötige Spielglück fehlte dem Favoriten am Dienstagabend.
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Die Gäste begannen dominant und erspielten sich zahlreiche Hochkaräter, darunter einen verschossenen Strafstoß von Per Lasse Schmidt. Der Chancenwucher der Harsefelder rächte sich im zweiten Durchgang, als Heeslingens Doppelpacker Daniel Holsten erst von der fehlenden Standhaftigkeit von Danny Berner und Mauritz Fethke profitierte (49.) und dann mit einem Heber nachlegte (58.).
Osuch trifft sehenswert zum Ausgleich
Der TuS bewies Moral und fand trotz des Rückstands gegen einen sehr tief stehenden Gegner noch die Antwort. Zunächst brachte Ben Wilkens einen Schnittstellenpass im Kasten unter (84.), dann traf Nico Osuch sehenswert aus der zweiten Reihe und vertagte den Showdown auf das Elfmeterschießen (90.+6). Auch wenn das Momentum zugunsten des Landesligisten zu kippen schien, behielt der HSC das bessere Ende für sich. Florian Bente parierte einen weiteren Elfmeter von Schmidt und besiegelte damit das Ausscheiden der Harsefelder.
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„Wir haben uns heute echt nicht viel vorzuwerfen, außer dass es wünschenswert gewesen wäre, wenn wir uns eine klare Führung erspielt hätten“, sagt Trainer Nabil Toumi. „Wenn du so eine Leistung auf die Platte bringst, kannst du auch erhobenen Hauptes vom Platz gehen – so bitter es auch ist, aus dem Pokal ausgeschieden zu sein.“ Die Heeslinger sind nun der Achtelfinal-Gegner des VfL Güldenstern Stade.
Tore: 1:0 (49.), 2:0 (58.) beide Holsten, 2:1 (84.) Wilkens, 2:2 (90.+6) Osuch.
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Kreispokal: Mu/Ku steigert sich nach der Pause
SG Freiburg/Oederquart – FC Mulsum/Kutenholz 1:4. Der FC Mulsum/Kutenholz hat sich am Dienstagabend das letzte Viertelfinal-Ticket im Kreispokal gesichert. Nach dem frühen Freistoßtor von Kjell Heitmann tat sich der Favorit jedoch schwer und schluckte schnell den Ausgleich. Die Gäste ließen den Ball zu langsam zirkulieren, um die Freiburger vor Probleme zu stellen. „Dass wir vor der Pause mit zwei guten Einzelaktionen auf 3:1 gestellt haben, entsprach nicht unbedingt dem Spielverlauf“, räumte Mu/Ku-Coach Sjard Steffens ein. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann aber klar spielbestimmend und haben uns das Weiterkommen verdient.“
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Tore: 0:1 (2.) K. Heitmann, 1:1 (10.) Engelhardt, 1:2 (41.), 1:3 (45.) beide S. Heitmann, 1:4 (73.) K. Heitmann. (stu)