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Über 900 Teilnehmer

TErstwählerforum zur Kommunalwahl in Stade: Kritik an AfD-Teilnahme

Dass die AfD auf dem Erstwählerforum vertreten war, stieß im Vorfeld auf Kritik.

Dass die AfD auf dem Erstwählerforum vertreten war, stieß im Vorfeld auf Kritik. Foto: Stehr

Am Dienstag, 2. Juni, hatten Stader Schüler die Chance, verschiedene Parteien bei einem Erstwählerforum kennenzulernen. Die Omas gegen Rechts kritisierten die AfD-Teilnahme.

Von Rebecca Haardt Dienstag, 02.06.2026, 16:20 Uhr

Stade. Am Dienstagmorgen waren die Räume des Stadeums gut besucht: Etwa 900 Schülerinnen und Schüler des Vincent-Lübeck-Gymnasiums, der IGS, der Realschule Camper Höhe und des Athenaeums nahmen am Erstwählerforum teil. Ein Team aus Schülersprechern der vier Schulen hatte die Veranstaltung organisiert.

Kritik an AfD-Teilnahme

Das Organisationsteam und Kreiswahlleiter Thorsten Heinze führten zunächst in das Programm ein. Heinze betonte, dass vor allem bei einer Kommunalwahl jede Stimme zähle.

Anschließend nahmen die Schüler an Diskussionsrunden mit Parteivertretern teil und konnten sich in der Galerie des Stadeums an Parteiständen über die Wahlprogramme informieren. Geladen waren die SPD, CDU, FDP, AfD, die Freie Wählergemeinschaft, die Grünen, Die Linke, das BSW und Volt.

Dass die AfD ebenfalls zu den Gästen gehörte, hatte im Vorfeld für Kritik gesorgt. Die Omas gegen Rechts Buxtehude sprachen sich in einem offenen Brief an die Schulleitungen gegen die Teilnahme der AfD aus. Diese könne von Jugendlichen als Signal verstanden werden, dass die menschenfeindlichen Positionen der AfD „als gleichwertiger Bestandteil des demokratischen Spektrums behandelt werden”.

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