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Nutztierrisse

Experten diskutieren: Wie steht es um die wolfsfreien Zonen?

Der Wolf sorgt seit Jahren für mitunter hitzige Diskussionen.

Der Wolf sorgt seit Jahren für mitunter hitzige Diskussionen. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Die Zahl der Nutztiere und die der Halter nimmt ständig ab. Dafür verantwortlich ist insbesondere der Wolf. Jetzt sitzen Experten zusammen.

Von Redaktion Freitag, 19.06.2026, 11:00 Uhr

Nordholz. Am Sonntag, 21. Juni, findet um 14 Uhr das nächste Treffen der GEH-Regionalgruppe Elbe-Weser-Dreieck (Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen) in der Wurster Nordseeküste statt. Extrem gefährdete Angler Rinder, Cröllwitzer Puten und eine bunte Hühnerschar sind auf dem Privathof dabei Zaungäste.

„Die vierteljährlich stattfindenden Treffen dienen dem Erfahrungsaustausch von Haltern und Züchtern, sind aber auch für Unterstützer des Vereins, die aus den sechs Landkreisen des Nassen Dreiecks und dem Land Bremen kommen, sicher interessant“, sagt der Sprecher der Gruppe, Wolfgang M. Schüßler.

Gespannt sind die Teilnehmer auf den Stand der Dinge in Sachen Wolfsmanagement, da die Landesregierung, nach dem Beschluss des Bundestages, eine zügige Umsetzung zugesagt hat. Wie werden die Landkreise beispielsweise die wolfsfreien Zonen umsetzen? „Diese Punkte sind für den Bestand der Tierzahlen, vor allem bei den gefährdeten Nutztierrassen, von großer Bedeutung, denn sowohl die Zahl der Tiere als auch die der Halter nimmt nach den zunehmenden Rissen stetig ab“, so Schüßler.

GEH-Infostand im Natureum

Die GEH-Regionalgruppe wird im zweiten Halbjahr an mehreren Märkten mit einem Informationsstand teilnehmen. So am Sonntag, 27. September, im Natureum Niederelbe in Balje. Dort will die GEH auf die Hunderassen, die auf der Roten Liste geführt werden, hinweisen. Dabei handelt es sich um den Altdeutschen Hütehund, den Spitz, den Schafpudel, den Deutschen Pinscher, den Mittelschnauzer. Die GEH bittet Halter dieser Rassen und deren Schläge, sich zu melden und wenn möglich, im September in Balje vorzustellen.

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Weitere Einzelheiten zu den Tagungspunkten und dem Tagungsort, der auf Privatgelände liegt, gibt es direkt bei GEH-Sprecher Schüßler über die E-Mail meckelstedt44@web.de oder über 0471/ 92922950. (pm/iha)

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