TFredenbeck ist noch nicht satt und will jetzt die Revanche
VfL-Trainer Matthias Steinkamp mag den siebten Feldspieler nicht. Aber er nutzt die Taktik dennoch, weil sie erfolgreich ist. Foto: Joerg Struwe
Das Saisonziel Klassenerhalt haben die Handballer des VfL Fredenbeck erreicht. Für VfL-Coach Matthias Steinkamp Anlass, ein neues Saisonziel auszugeben.
Fredenbeck. „Wir wollen hungrig bleiben,“ sagt er, „unseren Weg fortsetzen und nach oben gucken.“ Dabei denkt er vor allem an die Auswärtsspiele gegen Team HandbALL Lippe II, TSG A-H Bielefeld und den OHV Aurich. „Vielleicht können wir ja noch ein, zwei Tabellenränge gutmachen.“ In der Mannschaft seien genug Charaktere, die da mehr wollten.
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Zunächst wartet am Sonnabend der Wilhelmshavener HV auf die Fredenbecker (Sbd., 19.30 Uhr). Der Ex-Bundesligist ist derzeit auf Tabellenplatz 8 unmittelbarer Nachbar der Fredenbecker.
Gegner hat sich während Saison gesteigert
„Gegen den WHV haben wir eine Rechnung offen,“ so Steinkamp. Das Hinspiel hatten die Fredenbecker mit 27:29 verloren, eine ihrer schwächsten Saisonleistungen geboten. Mehr als 30 Fehlwürfe und technische Fehler standen bei Spielschluss auf dem VfL-Statistikbogen.
Der WHV habe sich im Laufe der Saison gesteigert, so Steinkamp. Dort zeige vor allem der Rückraum mit Jan Bennet Behrends, Okke Dröge und Matej Kozul Torgefahr. Ihre letzten beiden Spiele, auswärts beim OHV Aurich und gegen den TSV Anderten, haben die Wilhelmshavener gewonnen. „Die kommen mit breiter Brust“, so Steinkamp. „Ich erwarte ein 50:50-Spiel.“
Fredenbeck kann aus dem Vollen schöpfen
Abgesehen von den Langzeitverletzten Malte Hagedorn und Danny Müller steht der komplette Kader zur Verfügung.
Für den Trainer ist klar: Seine Mannschaft werde Leidenschaft zeigen. Mit Unterstützung der Fans wolle die Mannschaft alles geben, „damit die Punkte in Fredenbeck bleiben.“
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