TGesperrter Radweg an der L124 bei Helmste: Das steckt dahinter
Gesperrt wegen Asphaltschäden: der Radweg an der Stader Straße zwischen Helmste und Sandkrug. Foto: T. Meyer
900 Meter des maroden Radwegs an der Stader Straße bei Helmste sind seit Monaten gesperrt. Von einem Bauvorhaben ist nichts zu erkennen. Die Landesbehörde klärt auf.
Helmste. Seit Monaten ist der Fahrradweg an der L124, der Stader Straße zwischen Helmste und Sandkrug, gesperrt. Ein weiß-roter Schrankenzaun steht vor der Einfahrt in Helmste in die Böberstroot, 900 Meter weiter südlich in Richtung Sandkrug steht der zweite Schrankenzaun am Weg zum Friedhof Helmste.
Radfahrer und Fußgänger müssen die gut 1,4 Kilometer längere Umleitung über die Schulstraße nehmen. Einige wenige Verkehrsteilnehmer umfahren den gesperrten Teilabschnitt des Radwegs, indem sie auf die Landesstraße ausweichen. Ein Bauvorhaben ist seit der Vollsperrung nicht zu erkennen, dafür gibt es einen Grund.
Kein sicherer Verkehr mehr
Niemand habe vergessen, die Schilder zu entfernen, teilt Carolin Selle, Pressesprecherin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), auf Nachfrage mit. Selle klärt auf.
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Der Radweg mit Schlaglöchern und vielen unsicheren Stellen sei „auch unter entsprechender Beschilderung nicht mehr gefahrlos befahrbar gewesen“. Wenn sich zum Beispiel Verkehrsteilnehmer auf dem Weg begegnen oder ihn mit mehrspurigen Fahrrädern benutzen, sei die Verkehrssicherheit laut Selle nicht mehr zu gewährleisten. Deshalb kam es zur Vollsperrung.
Warum sich die Instandsetzung verzögert hat
Ende September sollten die Schäden des Radwegs wieder behoben sein, so Selle. Bislang habe sich die Instandsetzung verzögert, weil sich die Auftragsvergabe verzögert habe. „Die für solche Arbeiten infrage kommenden Firmen sind seit längerem gut ausgelastet“, sagt Selle. Mittlerweile habe eine Firma den Auftrag.
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Der Rad- und Fußweg an der L124 sei in die mittelfristige Bauprogrammplanung der NLStBV aufgenommen worden. Mit den anstehenden Bauarbeiten zur Instandsetzung solle „nur ein überschaubarer Zeitraum überbrückt werden“, so die Pressesprecherin. Mittelfristig stehe eine umfangreiche Sanierung des Weges an.
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