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Handball-Regionalliga

THSG Stade/Fredenbeck holt einen Punkt – Aufreger kurz vor Schluss

HSG-Handballerin Anna Brassat.

HSG-Handballerin Anna Brassat. Foto: Joerg Struwe (Archiv)

Die HSG Stade/Fredenbeck holte am Samstag beim Hannoverschen SC ein 25:25. Ein taktisches Foul verhinderte einen möglichen Sieg. Was sagt der HSG-Trainer dazu?

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Von Jörg Potreck
13.09.2026, 15:20 Uhr

Landkreis. Die Gäste legten einen flotten Start hin und gingen in der fünften Minute durch einen Treffer von Lea Mance mit 3:0 in Führung. Dabei stand die Abwehr der HSG super. Auf allen Positionen unterstützten sich die Spielerinnen gegenseitig. Zur Pause führte die HSG mit 15:11.

„Klar, dass einem bei nur neun Feldspielerinnen irgendwann die Puste ausgeht“, sagte HSG-Trainer Martin Hug. Die offensive Abwehr und die Zweikämpfe hätten viel Kraft gekostet. Nach dem Seitenwechsel konnte die HSG das Tempo nicht mehr halten.

Nach der 19:16-Führung kassierten die Gäste fünf Treffer in Folge, das Spiel kippte. „In dieser Phase hatten wir zu viele Einzelaktionen und haben uns dabei festgelaufen“, sagte Hug. Die HSG kam aus ihrem Spielfluss und lag in der 52. Minute bereits mit 22:24 zurück.

Wurde Mance unfair gestoppt?

Dennoch wäre in der Schlussminute noch der Sieg möglich gewesen. Im letzten Angriff hatte Lea Mance den Treffer zum Sieg auf der Hand. Das gegnerische Tor war leer, doch Mance wurde mit einem taktischen Foul an der Mittellinie gestoppt und mehrere Sekunden festgehalten. „Da hätte es eine Rote Karte gegen Hannover und einen Siebenmeter für uns geben müssen“, so Hug.

Mit dem Punktgewinn war er dennoch zufrieden. „Wir haben spielerisch und als Mannschaft überzeugt“, sagte er.

HSG-Tore: Brassat 1, Walter 2, Scharsitzki 2, Heinemann 5, Mance 9/3, Verena Wagner 1, Pauline Wagner 1, Pollmer 4. (pot)

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