Hamburgs Halbmarathon-Organisator versichert: „Extrem aufgerüstet“
Eine Läuferin beim Hamburger Halbmarathon erfrischt sich an einer Wasserstelle. (Symbolbild) Foto: Markus Tischler/dpa
Wegen der erwarteten Temperaturen wird der Halbmarathon in der Hansestadt für alle Beteiligten zur Herausforderung. Doch der Veranstalter beruhigt. Mehr als 100.000 Liter an Getränken stehen bereit.
Hamburg. Für die Organisatoren des 32. Hamburger Halbmarathons ist die aktuelle Hitzewelle zum bestimmenden Thema geworden. Angesichts der bis zu 37 Grad Celsius, die für das Wochenende angekündigt sind, laufen die Planungen für die Versorgung der gemeldeten 24.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon seit Tagen auf Hochtouren.
Veranstaltungs-Chef Steven Richter versichert vor dem Event am Sonntag: „Das Gute ist, dass wir das schon kennen. Wir sind mit allen Behörden im Austausch. Es ist alles abgesegnet. Und wir haben extrem aufgerüstet.“
Sieben statt drei bis vier Wasserstellen
Bei dem Rennen über die 21,1 Kilometer werden sieben satt der üblicherweise drei bis vier Wasserstellen eingerichtet, erklärte Richter weiter. Neben Duschen, Wasserwannen und Trinkwasser stellt ein Sponsor mehr als 100.000 Liter an Getränken zur Verfügung. Auch wird der Start von 9.00 Uhr auf 8.30 Uhr vorverlegt. Der Zielschluss erfolgt erst nach 3:40 Stunden.
Richter stellte allerdings auch klar: „Der Teilnehmende trifft am Ende die Entscheidung: Wie schnell laufe ich, steige ich aus, trete ich überhaupt an? Das können wir ihm nicht abnehmen.“ In den kommenden Tagen soll die Kommunikation mit den Läuferinnen und Läufer mit Blick auf das Verhalten bei Hitze noch einmal intensiviert werden, ergänzte er.
Topfavorit kommt aus Kenia
Als Favorit auf den Gesamtsieg gilt Vincent Towett (Kenia), der 2024 in der Hansestadt triumphiert hatte. Ebenfalls gemeldet haben der Hamburger Spitzenläufer Haftom Welday (TH Eilbeck) sowie Jonathan Dahlke (TSV Bayer 04 Leverkusen). Bei den Frauen steht unter anderem Titelverteidigerin Joan Chepleting (Kenia) an der Startlinie.