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Fußball-Kreisklasse

THarsefelds Routine trumpft auf – Fredenbeck tritt nicht an

Philip Heinsohn (links), Niklas Hafke und Harsefelds neuer Trainer Patrick Matthes beklatschen den Sieg in Wiepenkathen.

Philip Heinsohn (links), Niklas Hafke und Harsefelds neuer Trainer Patrick Matthes beklatschen den Sieg in Wiepenkathen. Foto: Brunsch

Ein sehr umkämpftes Derby macht dem Trainer trotz vieler Verwarnungen Spaß. Aufsteiger Fredenbeck bekam schon am dritten Spieltag keine Mannschaft voll.

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Von Michael Brunsch
25.08.2026, 11:10 Uhr

Landkreis. Ein munteres Spielchen sahen die Zuschauer in Wiepenkathen, wo das blutjunge Team von Neu-Trainer Fabian Lang nach zwei Siegen zum Auftakt hochmotiviert gegen den sieglosen TuS Harsefeld III in die Partie ging.

Doch der mit einigen Routiniers gespickte Geheimfavorit, der mit Patrick Matthes ebenfalls einen neuen Trainer an der Seite hat, zog der jungen Gastgeber-Elf schnell den Stecker. Matthes war vier Jahre lang Co-Trainer oder Teammanager beim TSV. Schon zur Pause hieß es 0:4, am Ende 2:6.

Mit dem TuS Harsefeld III, der mit Simon Bockelmann, Sebastian Proft, Niklas Hafke, Tobias Pape und Philip Heinsohn eine Menge Kreisliga- und zum Teil Bezirksligaerfahrung auf den Platz bringt, wird zu rechnen sein. Der TSV Wiepenkathen II muss vor allem seine Defensivarbeit verbessern, offensiv sind gute Ansätze zu erkennen.

Kartenflut im umkämpftem Derby

Weiter sieglos bleibt der FC Wischhafen/Dornbusch, der das Duell der Kreisliga-Absteiger gegen den MTV Hammah II 0:1 verlor und weiter auf einen Sieg wartet. „Ich habe das Gefühl, dass wir nicht weit davon entfernt sind, den Hebel umzulegen. Wir befinden uns noch immer in der Findungsphase“, sagt FC-Trainer Norman Pehmüller. Hammah verteidigte mit dem dritten Sieg die Tabellenführung.

Ein knackiges Derby sahen die über 100 Zuschauer in Großenwörden. Der Gast aus Burweg ging zweimal in Führung, zweimal kam der TSV durch Matthias Stüven zurück. „Das Spiel hat Spaß gemacht. Es waren packende Zweikämpfe“, war der neue Großenwördener Trainer Uwe Duchow zufrieden.

Insgesamt zeigte Schiedsrichter Frank Sandmann-Litfin zehn Gelbe und eine Gelb-Rote Karte.

Bereits am dritten Spieltag trat der VfL Fredenbeck die Reise nach Freiburg nicht an. Trainer Danilo Wutke bekam keine Mannschaft zusammen. Damit steht der VfL neben dem Vorjahres-Vizemeister FC Oste/Oldendorf II punktlos am Tabellenende.

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