THerausforderung: Die junge HSG Stade/Fredenbeck muss sich stabilisieren
Lena Heinemann und HSG Stade/Fredenbeck haben eine spannende Saison vor sich. Foto: Joerg Struwe
Die Handballerinnen der HSG Stade/Fredenbeck starten am 5. September in die Regionalligasaison. Dabei geht die HSG mit einem dünnen Kader ins Rennen. Was macht Mut?
Stade. Jörg Den Abgängen der vergangenen Saison (das TAGEBLATT berichtete) stehen aktuell vier Neuzugänge gegenüber. Drei von ihnen kommen vom Regionalligisten Buchholz/Rosengarten (Staffel Nord).
Dazu zählen die Geschwister Verena und Pauline Wagner sowie Jana Pollmer. Letztere legte jüngst eine Handballpause ein und soll mit ihrer Routine das Spiel der HSG etwas ordnen. Paulina Wagner spielt am Kreis, ihre Schwester wird auf der linken Außenposition für Tore sorgen.
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Der Kontakt zum Stader Trainer Martin Hug kam schnell zustande, da er selbst viele Jahre Trainer in Rosengarten war.
Team braucht Verstärkung aus dem Unterbau
Ins Tor wechselte aus der eigenen Jugend Dara Becker, von der sich der Trainer u.a. ein schnelles Spiel nach vorn erhofft. „Wir haben allerdings einen sehr dünnen Kader“, sagt Hug. Dieser soll – soweit es im Spielplan nicht zu Überschneidungen kommt – mit Spielerinnen aus der A-Jugend und aus der zweiten Mannschaft aufgestockt werden.
So stehen mit Leandra Gätzschmann, Halima Schmidt, Linnea Petersen oder Hana Sittinger vier Spielerinnen aus der A-Jugend zur Verfügung.
Erstes Ziel sei es, sich auf allen Positionen zu stabilisieren. „Unsere Mannschaft ist noch sehr jung und nicht gefestigt“, sagt der Trainer. In den Testspielen gegen mehrere Ober- und Regionallisten habe man oft nach sehr guten Leistungen plötzlich wieder den Faden verloren.
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„Da müssen wir abgezockter werden. Nach Rückschlägen dürfen wir die Köpfe nicht lange hängenlassen“, fordert der Trainer. Auch Hajo Klintworth, der hinter den Kulissen die Fäden zieht, will sich nicht auf ein Tabellenziel festlegen. „Jetzt muss sich die Mannschaft erst einmal weiterentwickeln“, sagt er. Erfreulich sei auch, dass Torhüterin Juline Euhus sich dazu entschlossen hat, der Mannschaft nun doch weiterhin zur Verfügung zu stehen.

Anna Brassat und das junge Team der HSG Stade/Fredenbeck muss sich stabilisieren. Foto: Joerg Struwe
Am letzten August-Wochenende ist die HSG noch einmal bei einem Turnier in Berlin zu Gast, in der Folgewoche geht es ins normale Training und die Vorbereitung auf die Heimpremiere. Bis zum Auftakt gegen den TuS Jahn Hollenstedt (17 Uhr, Sportcampus) soll das Team an Stabilität gewinnen.
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