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TIm Gewerbegebiet: Stadt Buxtehude lässt 44 Bäume fällen

Gefällte Bäume in Höhe des Wendehammers in der Philipp-Reis-Straße.

Gefällte Bäume in Höhe des Wendehammers in der Philipp-Reis-Straße. Foto: Sulzyc

Die Stadt bekommt einen neuen Baubetriebshof: Das Grundstück an der Philipp-Reis-Straße in Buxtehude wird gerodet. Wo der ökologische Ausgleich erfolgt.

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Von Thomas Sulzyc
Sonntag, 08.02.2026, 06:00 Uhr

Buxtehude. Vorbereitende Arbeiten zu dem geplanten Neubau des Baubetriebshofs der Städtischen Betriebe Buxtehude haben begonnen: Ein damit beauftragtes Unternehmen rodete ein Grundstück an der Philipp-Reis-Straße im Gewerbegebiet „Nördlich des Alten Postwegs“.

44 Bäume mussten weichen. Die meisten von ihnen seien Birken und Obstgehölze, dazu einzelne Pappeln und Ahornbäume. Das antwortete die Stadt Buxtehude auf Nachfrage dem TAGEBLATT.

Die Städtischen Betriebe Buxtehude planen in der Philipp-Reis-Straße den Neubau des Baubetriebshofs. Zur Vorbereitung sind jetzt Bäume gefällt worden und Rodungsarbeiten erfolgt.

Die Städtischen Betriebe Buxtehude planen in der Philipp-Reis-Straße den Neubau des Baubetriebshofs. Zur Vorbereitung sind jetzt Bäume gefällt worden und Rodungsarbeiten erfolgt. Foto: Sulzyc

Bei dem gerodeten Grundstück handele es sich um eine spontan entstandene Vegetationsfläche. Die Pflanzung ist also ursprünglich nicht geplant gewesen. Angaben zum Alter der Bäume könne die Stadt daher nicht nennen.

Ideale Bedingungen für Fällarbeiten

Der Winter gilt als die ideale Jahreszeit für Baumfällungen. Temperaturen zwischen minus 5 Grad und plus 5 Grad seien dafür gut geeignet. Der gefrorene Boden trägt dazu bei, Schäden an der umgebenden Vegetation zu vermeiden. Tiere, im Winter meist kaum aktiv, werden weniger gestört. Erst ab minus zehn Grad sollen Baumfällungen besser unterbleiben. Das Holz könnte unkontrolliert splittern.

Auf dem Grundstück sei nach Angaben der Stadt Buxtehude ab dem Sommer vorgesehen, Ver- und Entsorgungsleitungen sowie öffentliche Verkehrswege zu verlegen.

Der Ausgleich für die aus dem Gewerbegebiet entfernten Bäume sei nach Angaben der Städtischen Betriebe bereits erfolgt. Der Ausgleich aller baulichen Eingriffe im Bebauungsplangebiet „Gewerbegebiet Nördlich des Alten Postwegs“ erfolgte auf einer Kompensationsfläche im nordöstlichen Stadtgebiet in Höhe Moorende. Dabei handelt es sich laut dem Grünordnungsplan überwiegend um Intensivgrünland.

Hier fällt die Stadt noch vier Bäume

Im übrigen Stadtgebiet plant die Stadt Buxtehude, bis Ende Februar noch vier Einzelbäume auf städtischem Grund herauszunehmen.

Diese befinden sich am Gensler Weg, Mühlenweg, an der Harburger Straße und am Delmer Bogen. Sie seien bei Baumkontrollen als abgängig bewertet worden.

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