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Segelfliegen

TLSV Stade feiert souveränen Aufstieg und hat nun starke Konkurrenz

Die Stader legten am letzten Wettkampftag beachtliche Strecken zurück. Christian Ückert flog 462 km, Filip Schmidt-Petersen 416 km und Jürgen Andree 390 km.

Die Stader legten am letzten Wettkampftag beachtliche Strecken zurück. Christian Ückert flog 462 km, Filip Schmidt-Petersen 416 km und Jürgen Andree 390 km. Foto: privat

Der LSV Stade ist in die 2. Segelflug-Bundesliga aufgestiegen. Den Erfolg krönten die Stader mit einem beeindruckenden letzten Wettkampftag. Nun werden die Bedingungen schwerer.

Von Redaktion 19.08.2026, 16:30 Uhr

Stade. Bereits in den beiden zurückliegenden Runden konnten die Stader Bundesligapiloten (die Wertungen gehen auch in den höheren Ligen ein) einen satten Vorsprung auf die Konkurrenz herausfliegen und waren somit in der letzten Runde kaum noch einzuholen. Anstatt sich auf dem Vorsprung auszuruhen, konnte das Finale jedoch noch einmal mit einem Rundensieg gekrönt werden.

Mit 373 Punkten landet der Stader Luftsportverein mit deutlichem Vorsprung vor dem LSC Kranich Berlin und dem LSV Schneverdingen auf dem ersten Platz in der letzten Runde. In der Tabelle konnten die Stader damit ihren Vorsprung auf den zweitplatzierten LSV Grambecker Heide auf über 700 Punkte ausbauen.

Aus den fünf Regionalligen steigt jeweils nur der Erste in die 2. Bundesliga auf. Im Vorjahr beendete der LSV Stade die Saison noch auf dem dritten Platz mit gerade einmal 73 Punkten Rückstand auf die Airbus SFG Bremen vom Nachbarflugplatz aus Tarmstedt.

Immer abhängig von den Wetterbedingungen

In der Schlussrunde waren acht Piloten vom Flugplatz Stade aus auf Strecke. Trotz zunächst schlechter Vorhersagen entwickelten sich in der Nordheide ab dem späten Vormittag gute Segelflugbedingungen.

Der LSV hat den Bundesliga-Aufstieg geschafft.

Der LSV hat den Bundesliga-Aufstieg geschafft. Foto: privat

Am schnellsten waren Christian Ückert mit 108,5 km/h, Filip Schmidt-Petersen mit 105,8 km/h und Jürgen Andree mit Julian Barlag im Doppelsitzer mit 89,7 km/h unterwegs. Die Flugstrecken lagen zwischen dem Segelflugplatz Hellingst im Westen, Verden im Süden und dem Flugplatz Lüchow-Rehbeck im Osten. Dabei wurden Gesamtstrecken bis zu 460 km zurückgelegt.

Aus den anderen Regionalligen steigen die SFG Werdenfels aus Bayern, die LSG Isny-Westallgäu aus Baden-Württemberg, die FSG Schwarze Heide aus Nordrheim-Westfalen und der AC Pirmasens aus der Regionalliga Mitte auf.

In der zweiten Liga hat die FSV Celle in der letzten Runde den Klassenerhalt knapp geschafft, während der HVL Boberg in die Regionalliga Nord absteigt. Auch in der ersten Bundsliga sind mit dem LSV Rinteln und dem LSV Gifhorn zwei Niedersächsische Vereine unter den Absteigern in die zweite Liga. Den Sieg in der ersten Bundesliga holt das SFZ Königsdorf mit knappem Vorsprung auf die SFV Bad Wörishofen, beide aus Bayern.

In der zurückliegenden Saison war der Wettervorteil oftmals aufseiten der Vereine aus Süddeutschland. Als bester Nordverein landet der LSV Burgdorf in der ersten Liga auf Platz zehn.

„Wir sind gespannt, wie wir uns in der kommenden Saison in der deutschlandweiten Konkurrenz behaupten können. Aber jetzt wird erst einmal der Aufstieg gefeiert“, sagte Ückert.

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