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Notfälle

Mann stirbt nach Hunde-Angriff im Krankenhaus

Ein Schild mit der Aufschrift „Notaufnahme“ hängt an einem Krankenhaus.

Ein Schild mit der Aufschrift „Notaufnahme“ hängt an einem Krankenhaus. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Wenige Tage nach dem Angriff seines eigenen Hundes in Geesthacht bei Hamburg ist ein 35-jähriger Mann an seinen schweren Bissverletzungen gestorben. Sein Tod wurde am Freitagabend in einem Klinikum festgestellt, wie die Polizei am Sonntagmorgen bestätigte. Er sei den Verletzungen an seinen beiden Armen erlegen. Der Hund hatte den Angaben zufolge bereits die Lebensgefährtin des Mannes Anfang Januar schwer verletzt. Mehrere Medien hatten berichtet. Geesthacht liegt direkt an der Grenze zu Niedersachsen.

Von dpa Sonntag, 28.01.2024, 15:20 Uhr

Geesthacht. Der Mann war am vergangenen Mittwoch von einer Spaziergängerin stark blutend in einem Waldstück gefunden worden. Sein Hund, ein American Bully XL, schien ihn zu bewachen und reagierte aggressiv auf die gerufenen Sanitäter. Einsatzkräfte der Polizei erschossen das Tier. Den Angaben zufolge trug das Tier weder eine Leine noch einen Maulkorb. Wie lange sein Herrchen schon verletzt am Boden lag, bevor die Spaziergängerin zufällig vorbeikam, blieb zunächst unklar.

Wie sich herausstellte, hatte der Hund Anfang Januar bereits die Lebensgefährtin des Mannes angegriffen und schwer verletzt. Sie lag nach Polizeiangaben mindestens zwei Wochen lang in einem Krankenhaus.

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