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Silvester in Niedersachsen

Ministerin zieht Silvesterbilanz: „Absolut inakzeptabel“

Rund 2.000 Polizistinnen und Polizisten waren in Niedersachsen im Einsatz.

Rund 2.000 Polizistinnen und Polizisten waren in Niedersachsen im Einsatz. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Zum Jahreswechsel 2025/2026 sank die Zahl der Polizeieinsätze deutlich. Angriffe auf Einsatzkräfte gab es aber weiterhin. Innenministerin Behrens findet dafür deutliche Worte.

Von dpa 02.01.2026, 13:05 Uhr
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Hannover. In der Silvesternacht ist es in Niedersachsen erneut zu Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen, obwohl es insgesamt deutlich weniger Polizeieinsätze gab als im Vorjahr. „Es gibt leider noch zu viele Personen, die meinen, dass sie Pyrotechnik und Gewalt gegen die Menschen einsetzen können, die uns schützen“, sagte Innenministerin Daniela Behrens (SPD). „Das ist absolut inakzeptabel und es ist wichtig, dass diese Personen schnell und konsequent für ihre Taten bestraft werden.“

Laut Ministerium wurden in 31 Fällen Einsatzkräfte angegriffen, im Vorjahr waren es 41. Acht Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt, blieben jedoch dienstfähig; zudem verdrehte sich ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes durch Fremdeinwirkung das Knie. Verletzungen von Feuerwehrkräften wurden diesmal nicht gemeldet.

Bei Gewalt gegen Einsatzkräfte müsse der Rechtsstaat klare Kante zeigen, sagt Innenministerin Behrens. (Archivbild)

Bei Gewalt gegen Einsatzkräfte müsse der Rechtsstaat klare Kante zeigen, sagt Innenministerin Behrens. (Archivbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Zahl der Polizeieinsätze fast halbiert

Landesweit gab es dem Ministerium zufolge 863 Polizeieinsätze nach 1.527 in der Silvesternacht des Vorjahres. Rund 2.000 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz. Auch die Zahl der Ermittlungsverfahren ging zurück – von 660 auf 519.

Schwerste Verletzungen durch Pyrotechnik wurden in Niedersachsen bislang nicht bekannt. Nach Einschätzung des Innenministeriums trugen Präventionsmaßnahmen, Böllerverbotszonen und die enge Zusammenarbeit von Polizei, Kommunen sowie Feuerwehr und Rettungsdiensten dazu bei, Eskalationen zu verhindern.

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