Nach Gewalttat mit sieben Verletzten: Ermittlungen laufen
Die Verletzten nach der Gewalttat sind nach Polizeiangaben nicht in akuter Lebensgefahr. (Symbolbild) Foto: Fotoreport-DB/dpa
Mehrere Menschen werden von Autos angefahren und mit Stichen und Schüssen verletzt. Die Tat, in die zwei Familien in einer Kleinstadt in Niedersachsen verstrickt sind, wirft Fragen auf.
Hessisch Oldendorf. Nach einer Gewalttat mit sieben Verletzten in Hessisch Oldendorf laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. In akuter Lebensgefahr befinde sich niemand, teilte die Polizei mit. Einige Menschen erlitten demnach Stich- und Schussverletzungen, andere seien mit Autos angefahren worden. Betroffen seien zwei Familien, sagte ein Polizeisprecher. „Wie das Ganze eskaliert ist, müssen wir im Rahmen der Ermittlungen herausfinden.“
Die Einsatzkräfte waren am späten Sonntagnachmittag zum Tatort im Landkreis Hameln-Pyrmont gerufen worden. Was genau geschah und wer für die Tat verantwortlich ist, werde noch mit einer Vielzahl von Polizeikräften ermittelt, hieß es.
Erhöhte Polizeipräsenz an Kliniken
Auch an den Krankenhäusern, in die die Verletzten gebracht wurden, gab es am Montagmorgen eine erhöhte Polizeipräsenz. Mehrere Familienmitglieder seien dorthin gefahren, um sich zu vergewissern, dass es ihren Angehörigen besser gehe.
Die Täter seien geflüchtet. Zwei Verdächtige wurden in der Nähe des Tatorts festgenommen und in Polizeigewahrsam gebracht. Nach Vernehmungen wurden die Männer im Alter von 46 und 53 Jahren am Montag wieder entlassen, ein Haftbefehl erging nicht, hieß es am Abend. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass Täter und Opfer miteinander in Beziehung stehen.
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