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Lebensmittelkontrolle

TNach Schimmel und Schmutz: So steht es um die Döner-Bude in Oldendorf

Im März hatte das Gesundheitsamt Verstöße gegen die Lebensmittelhygiene-Verordnung im Orient-Döner festgestellt. Nun hatten die Kontrolleure noch einmal nachgefasst. Der Imbiss ist nach wie vor in Betrieb.

Im März hatte das Gesundheitsamt Verstöße gegen die Lebensmittelhygiene-Verordnung im Orient-Döner festgestellt. Nun hatten die Kontrolleure noch einmal nachgefasst. Der Imbiss ist nach wie vor in Betrieb. Foto: Klempow

Unappetitliche Details über Hygieneverstöße an einer Döner-Bude in Oldendorf machten im Dorf die Runde. Jetzt kontrollierte das Amt erneut.

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Von Grit Klempow
01.07.2026, 09:00 Uhr

Oldendorf. So richtig lecker klang das nicht: Am 18. Juni war im Online-Portal zu Verstößen gegen das Lebensmittelrecht in Niedersachsen eine Döner-Bude in der Oldendorfer Schützenstraße aufgetaucht.

Für die Imbiss-Bude mit Standort gegenüber von Rathaus und Brunkhorst‘schem Haus hatten die Kontrolleure des Veterinäramtes eine satte Mängelliste aufgeführt. Was besonders schwer wiegt: Einer der Verstöße gegen die entsprechende Verordnung wurde als „vorsätzlich“ eingestuft.

Kohlkopf mit „schimmelähnlichem Belag“

Als die amtlichen Lebensmittelkontrolleure den „Orient Döner“ an einem Vormittag im März aufsuchten, dokumentierten sie mehrere Verstöße gegen die geltenden Hygieneregeln: Lebensmittel wie Eisbergsalat oder Weißkohl waren nicht ordnungsgemäß gelagert - Salatköpfe hatten schon bräunliche Stellen, ein halber Kohlkopf im Kühlschrank war mit „einem schimmelähnlichen Belag“ behaftet.

„Der Innenboden des Kühltisches war unter den Kühlschubladen verunreinigt“, stellten die Kontrolleure fest, auch der Innenraum des Kühlschranks und der Mikrowelle, eine Servierzange und mehrere Aufbewahrungsbehälter bekamen den Makel „verunreinigt“.

Drehspieße lagern auf dem Grill

Außerdem wurden „zwei alte Drehspieße teilweise gegart in Folie gewickelt auf dem Dönergrill gesteckt“ vorgefunden. Die Spieße seien so zwischen Sonntagabend und Dienstagvormittag auf dem Grill gelagert worden. Gegenüber den Kontrolleuren habe der Betreiber angegeben, diese in Kürze gegen eintreffende frische Spieße auszutauschen.

Dem war aber nicht so. Als die Kontrolleure nach knapp zwei Stunden wieder an der Bude standen, waren noch immer die beanstandeten Spieße auf dem Grill, heißt es in dem Bericht. „Es handelt sich um einen vorsätzlichen Verstoß“, vermerkten die Kontolleure. Der Betrieb der Bude durfte aber weitergehen.

Aktuelle Nachprüfung: Ergebnis liegt vor

Die unappetitlichen Details zur etwas abgelegen stehenden Orient-Döner-Bude machten mit der Veröffentlichung in Oldendorf die Runde. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz setzte eine Woche nachdem die Ergebnisse der März-Prüfung online gestellt wurden noch einmal nach und prüfte am vergangenen Donnerstag, ob sich an den hygienischen Zuständen im Verkaufswagen etwas geändert hatte.

Das hat es: Das Ergebnis laut Pressestelle des Landkreises Stade: „Die hygienischen Mängel wurden alle abgestellt.“

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