TGenervte S-Bahnpendler: Das ist der Grund für die stundenlange Sperrung
Die Züge der Linie S5 verkehrten am Dienstagabend zeitweise nur zwischen Stade/Buxtehude und Neugraben. (Symbolbild) Foto: Sulzyc
Eine schlimmere Zeit für eine Störung am Abend gibt es nicht: Am Dienstag mussten Tausende Pendler aus dem Kreis Stade von der S-Bahn auf Busse oder Taxis umsteigen. Warum rückte die Feuerwehr an?
Landkreis. Es ist die wohl wichtigste Pendlerstrecke im Hamburger S-Bahn-Netz: Die vom Hauptbahnhof in Richtung Landkreis Stade. Täglich sind hier zehntausende Pendler unterwegs, die mit den Linien S5 und S3 fahren können. Am Dienstagabend ging zeitweise jedoch nichts mehr.
Zwischen 17 und 21.30 Uhr war der Streckenabschnitt zwischen Wilhelmsburg und Veddel gesperrt. Grund war ein Feuerwehreinsatz. Aber warum?
„Der Grund für den Feuerwehreinsatz war ein Kabelbrand an der Strecke“, teilte eine S-Bahn-Sprecherin auf TAGEBLATT-Nachfrage mit. Nachdem dieser unter Kontrolle gebracht worden war, begannen die Reparaturarbeiten an der Strecke.
S5 verkehrt nur zwischen Stade/Buxtehude und Neugraben
Die Züge der Linie S5 verkehrten nur zwischen Stade/Buxtehude und Neugraben sowie nach der Hauptverkehrszeit zwischen Diebsteich und Berliner Tor. Die Züge der Linie S3 fuhren zwischen Pinneberg und Hammerbrook sowie zwischen Wilhelmsburg und Neugraben.
Ein Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Zusätzlich wurden auch Taxen und der Shuttle-Service von Moia eingesetzt. Die Buslinie 13 wurde verlängert. Straßenbaumaßnahmen an den Elbbrücken führten zeitweise dazu, dass einzelne Fahrstreifen nur eingeschränkt befahrbar waren.
Bahnen von Start Unterelbe als Alternative
Als Alternative vom Hauptbahnhof bis Hamburg-Harburg standen Regionalbahnen des Metronom sowie der Fernverkehr bereit. Auch der RE5 von Start Unterelbe zwischen Hamburg und Cuxhaven war von der Sperrung nicht betroffen.
„Wir möchten uns ausdrücklich für die entstandenen Einschränkungen auf den Linien S3 und S5 entschuldigen“, betont die Sprecherin. (ham/tip)
Copyright © 2026 TAGEBLATT | Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.