Rettung: Verletzte Eule bringt Polizei zum Dichten
Eine verletzte Eule sorgt für eine poetische Inspiration der Bremer Beamten. (Handout) Foto: -/Polizei Bremen/dpa
Wenn die Polizei zur Feder greift: Bremer Beamte machen aus der Rettung einer verletzten Eule ein Gedicht. Über einen tierischen Einsatz in Reimform.
Bremen. Ein Einsatz für eine verletzte Eule hat die Bremer Polizei auf besondere Weise beflügelt. „In Blumenthal, zur Mittwochszeit, war eine Eule nicht zum Flug bereit“, dichteten die Beamten. „Geschwächt, verletzt, in großer Not, suchte sie Schutz, wo ein Auto stand und Schutz ihr bot.“
In Reimform berichtet die Polizei weiter von dem Notfall, der ihr offenbar tierisches Vergnügen bereitete. Anwohner entdeckten die Eule und holten Hilfe. „Gemeinsam gelang der Rettungsfang, die Eule hielt tapfer durch - gottlob sehr lang.“ Eine Falknerin versorge das Tier, das operiert werden müsse. „Nun hoffen wir, dass bald sie wieder die Flügel hebt und ihr Gefieder.“
Das vollständige Eulen-Gedicht
In Blumenthal, zur Mittwochszeit, war eine Eule nicht zum Flug bereit.
Geschwächt, verletzt, in großer Not, suchte sie Schutz, wo ein Auto stand und Schutz ihr bot.
Ein Bürger sah‘s und rief uns her, die Polizei, die half gar sehr.
Gemeinsam gelang der Rettungsfang, die Eule hielt tapfer durch - gottlob sehr lang.
Zur Wache Nord ging dann die Reise, dort half die Falknerin auf ihre Weise.
Nun hoffen wir, dass bald sie wieder die Flügel hebt und ihr Gefieder.
Denn ob bei Tag, ob in der Nacht, die Polizei gibt auf euch Acht.
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