TSV A/O setzt auf vielversprechende Talente und will defensiv besser werden
Die SV Ahlerstedt/Ottendorf. Foto: Verein
„Wir haben zu viele leichte Gegentore bekommen“, resümiert der Trainer der SV Ahlerstedt/Ottendorf, Kevin Speer. Die Defensive rückt bei A/O deshalb mehr in den Fokus.
Ahlerstedt. Mit Enes und Eren Badur muss die SV Ahlerstedt/Ottendorf zwei empfindliche Abgänge kompensieren. Die Badur-Brüder, die sich Oberliga-Aufsteiger D/A II angeschlossen haben, schossen in der vergangenen Saison zusammen 34 Tore und steuerten 14 Vorbereitungen bei.
„Offensiv waren wir immer gut, das bekommen wir aufgefangen“, sagt Trainer Kevin Speer. Neben dem Offensiv-Gen steht A/O für seine permanente Talentförderung und -ausbildung. Am Auetal profitiert und baut man auf den JFV A/O/B/H/H. „Das ist der A/O-Weg“, sagt Speer, ohne den alljährlichen Nachschub an Nachwuchs hätte es die Spielvereinigung schwer. Aufrüsten wie die diesjährigen Meisterschaftsfavoriten Bornreihe und Eintracht Celle kann A/O nicht.
Ein zentraler „Powerspieler“ und „überragender Fußballer“
Mit Jaron Kaiser, Lenn Pauly, Laurens Otten und Jason Marahrens kommen vier vielversprechende Talente aus der U19-Regionalliga. Otten sei ein zentraler „Powerspieler“, so Speer. Marahrens sei ein „überragender Fußballer“, der das Spiel versteht. Pauly sei stark im Eins-gegen-eins. Kaiser habe als Stürmer viel Potenzial.
Mit Janosch Lüders vom FC O/O hat A/O zudem auf die Badur-Abgänge reagiert. Der Strafraumstürmer hat Knipserqualität und ist auch bei hohen Bällen Zielspieler. Zudem kam mit Louis Gehlken ein „guter Außenspieler“ vom VfL Güldenstern Stade, der in der Vorbereitung „schon überzeugt hat“, so Speer. Felix Kypta ist eine weitere Option in der Innenverteidigung. Torhüter Timo Haepp soll der erwünschte Rückhalt sein.
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Die Defensive rückt bei A/O mehr in den Fokus. „Wir haben zu viele leichte Gegentore bekommen“, sagt Speer. A/O wird nicht mehr konsequent sein Angriffspressing durchziehen, will sich während eines Spiels anpassen, stabiler und flexibler werden. Dass Verteidiger und Führungsspieler Thore Nissen nach seinem Kreuzbandriss zurückkommt, trifft sich da gut. „Ein ganz wichtiger Spieler“, sagt Speer.
A/O-Trainer Speer: „Die Stimmung ist gut“
Mit Nissen, Timo von Holt, Marcel Brunsch, Merten Hiller, Corvin Höft und Malcolm Brunkhorst hat A/O trotz der ewigen Verjüngungskuren auch genug Erfahrung im Team.
Im Trainingslager habe sich schnell gezeigt, dass da wieder was zusammenwächst. „Die Chemie stimmt, die Stimmung ist gut“, sagt Speer. A/O bleibt jung und hungrig.

Luqman Krugmeier, Marcel Brunsch, Mats Breitweg, Samuel Eßer, Corvin Höft, Ole Roes, Laurens Ottens, Jonas Lüdemann, Felix Kypta (hinten von links), Trainer Maximilian Künne, Trainer Kevin Speer, Teammanager Markus Kruse, Moritz Vedovelli, Noah Weigand, Daniel Brunsch, Thore Nissen, Len Behnke, Physiotherapeutin Maxine Illgen, Betreuer Florian Reremoser, Torwart Trainer Patrick Stehr, Sportlicher Leiter Martin König (Mitte von links), Jaron Kaiser, Jason Marahrens, Louis Gehlken, Timo Haepp. Marko Osnwoski, Finn- Jonas Suhr, Lenn Pauly, Timo von Holt, Kevin Müller (vorne von links). Es fehlen : Janosch Lüders, Malcolm Brunkhorst, Leander Hoppenrath, Merten Hiller, Jonah Bertog. Foto: Verein
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