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Schluss mit trübem Wetter: Am Mittwoch wird es sonnig im Kreis Stade

Bei den Ringeltauben scheint der nahende Frühling im Kreis Stade schon Gefühle freigesetzt zu haben.

Bei den Ringeltauben scheint der nahende Frühling im Kreis Stade schon Gefühle freigesetzt zu haben. Foto: Paulin

Ab Mittwoch lockert es im Kreis Stade auf – die Temperaturen werden frühlingshaft. Der Wetterumschwung sorgt nicht bei jedem für Freude.

Von Redaktion/dpa Dienstag, 24.02.2026, 11:27 Uhr

Landkreis. Der Dienstag zeigt sich zunächst bewölkt und trüb. Zum Nachmittag hin lockert es jedoch auf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Die Tageshöchstwerte liegen im Kreis Stade bei 9 Grad. In der Nacht zum Mittwoch ziehen wieder Wolken auf. Örtlich kann es in Hamburg und Schleswig-Holstein zu Sprühregen kommen. Gebietsweise bildet sich zudem Nebel. Die Tiefstwerte sinken in der Region bis 3 Grad.

Am Mittwoch können sich die Menschen auf milde Temperaturen bei heiterem Wetter freuen. Nach anfänglicher Bewölkung lockert es auf und bleibt trocken. Es werden im Landkreis Stade Höchsttemperaturen um 14 Grad erwartet, in Hamburg werden 15 Grad erwartet, auf den Inseln um 9 Grad. In Mecklenburg-Vorpommern liegen die Temperaturen zwischen 11 und 14 Grad, in Vorpommern etwas niedriger.

Auch am Donnerstag sollen im Kreis Stade noch 14 Grad herrschen, am Freitag könnte es laut Vorhersage mit 16 Grad sogar noch wärmer werden.

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Wetterumschwung: Warum viele mit Beschwerden reagieren

Nach wochenlanger Kälte wird es in diesen Tagen in vielen Regionen deutlich wärmer. Doch der ersehnte Umschwung bringt nicht nur Frühlingsgefühle, sondern macht sich bei manchen auch eher unangenehm bemerkbar: Schwindel, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen können Symptome dafür sein, dass der Körper mit den veränderten Umweltbedingungen erst einmal klarkommen muss.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Wetterfühlige können sich an den Krokussen in Hamburg eher nicht erfreuen.

Des einen Freud ist des anderen Leid: Wetterfühlige können sich an diesen Krokussen in Hamburg eher nicht erfreuen. Foto: Christian Charisius/dpa

„Wetterfühligkeit gibt es wirklich, das ist kein Mythos. Das Wetter beeinflusst viele von uns, wie es uns geht, das kann auch mit wissenschaftlichen Studien belegt werden“, erklärt Katrin Graw, die sich beim Deutschen Wetterdienst mit medizinisch-meteorologischer Forschung beschäftigt, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Kein Mythos, sondern gut erforscht

„Die Studien haben gezeigt, dass bei bestimmten Wetterlagen bestimmte Beschwerden signifikant häufiger auftreten. Nicht nur Kopfschmerzen treten dann auf.“ Andere typische wetterbedingte Beschwerden seien

  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Unruhe
  • Schlafprobleme

Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Gelenkschmerzen könnten sich bei bestimmten Wetterbedingungen verstärken.

„Wie der Mensch auf das Wetter reagiert, hängt davon ab, wie der allgemeine Gesundheitszustand in dem Moment gerade ist“, betont Graw. Wenn der Körper sowieso schon belastet sei, könne dies verstärkt zu Wetterfühligkeit führen. Ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen seien besonders betroffen, auch Frauen etwas häufiger.

In einer Befragung der Universität München und des Allensbach-Instituts zeigte sich, dass etwa jede zweite Person in Deutschland der Meinung ist, den Einfluss des Wetters auf die eigene Gesundheit zu spüren.

Wenn die Warmfront drückt

Derzeit könnte sich das etwa in Form von Schwindel zeigen: „Das aktuelle Wetter derzeit kann Beschwerden bei wetterfühligen Menschen auslösen, dadurch, dass wir im Moment eine Warmfront haben, die sich Deutschland nähert“, meint Graw.

Dabei änderten sich sehr viele Wetterfaktoren gleichzeitig: „Die Temperatur nimmt zu. Wir haben eine Änderung des Luftdrucks, weil sich das Tiefdruckgebiet nähert. Wir haben auch Änderungen des Windes, der Sonnenscheindauer und der Feuchte. Und all diese Parameter führen dazu, dass sich der Körper verstärkt anpassen muss an diese verschiedenen Änderungen. Das kann zum Beispiel bei Menschen mit niedrigem Blutdruck zu Schwindel führen oder zu Kreislaufproblemen.“

Gefahrenkarte für Wetterfühlige

Der Deutsche Wetterdienst bietet Betroffenen auf seiner Website Unterstützung: Auf Gefahrenkarten können sich Wetterfühlige tagesaktuell darüber informieren, in welchen Regionen Wetterlagen herrschen oder kommen, die für sie bestimmte Belastungen mit sich bringen können.

So kann man als wetterbedingt Betroffener von rheumatischen Beschwerden etwa nachschauen, ob in den nächsten Tagen in Norddeutschland eine dafür relevante Wetterlage aufzieht.

Ansonsten empfiehlt Expertin Graw, sich viel dem Wetter auszusetzen – also sich an der frischen Luft zu bewegen, Fahrrad zu fahren oder Wechselduschen zu nehmen. „Dadurch kann man sich anpassen an das Wetter oder auch die Regulationsfähigkeit trainieren.“

Wetterfühlige Menschen haben nicht nur mit Kopfschmerzen zu kämpfen.

Wetterfühlige Menschen haben nicht nur mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Foto: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

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