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Schuldunfähig

Schüsse in Lindhorst – Verfahren wird eingestellt

Nach den Schüssen im vergangenen Jahr werden die Ermittlungen eingestellt.

Nach den Schüssen im vergangenen Jahr werden die Ermittlungen eingestellt. Foto: -/dpa

In einer kleinen Ortschaft fallen abends Schüsse, Anwohner werden aufgefordert, zu Hause Schutz zu suchen. Der Schütze wird überwältigt. Warum das Verfahren nun eingestellt wird.

Von dpa 20.10.2026, 15:30 Uhr
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Lindhorst. Nach Schüssen aus einem Mehrfamilienhaus im Landkreis Schaumburg ist das Verfahren gegen einen 43-Jährigen eingestellt worden. Der Mann war vor knapp einem Jahr von einem Spezialeinsatzkommando festgenommen und in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht worden. „Nach Abschluss der Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Beschuldigte schuldunfähig gewesen ist“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg. Eine Verurteilung sei deshalb nicht möglich gewesen.

Zudem habe sich herausgestellt, dass der Mann die Schüsse mit einer Schreckschusswaffe von seinem Balkon in der Ortschaft Lindhorst westlich von Hannover abgegeben hat. Anwohner seien deshalb nicht in Gefahr gewesen.

Damals hatte sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, seitdem war er aber nicht wieder aufgefallen und sei medikamentös eingestellt worden, bestätigte der Sprecher. Zuvor hatte die „Schaumburger Zeitung“ berichtet.

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