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Unwetterwarnung

Senat warnt: Aufenthalt im Freien vermeiden

Die Schneemassen türmen sich auch in der Hamburger Innenstadt so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr.

Die Schneemassen türmen sich auch in der Hamburger Innenstadt so hoch wie seit 15 Jahren nicht mehr. Foto: Marcus Brandt/dpa

So viel Schnee wie jetzt gab es in Hamburg lange nicht. Und es soll noch mehr kommen. Der Senat der Hansestadt fordert die Hamburgerinnen und Hamburger zur Vorsicht auf.

Von dpa 08.01.2026, 14:25 Uhr
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Hamburg. Angesichts der erwarteten Extremwetterlage hat der Senat die Hamburgerinnen und Hamburger aufgerufen, am Freitag möglichst zu Hause zu bleiben. Bei prognostizierten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen sollten sie „auf nicht unbedingt nötige Fahrten verzichten und bei Aufenthalten im Freien, insbesondere bei der Teilnahme am Straßenverkehr, besondere Vorsicht“ walten lassen, hieß es. 

„In Hamburg hat es in den vergangenen Tagen so viel geschneit wie in den vergangenen 15 Jahren nicht. Der aktuell vorhandene und für die kommenden Stunden erneut vorhergesagte Schneefall führt zu einer besonderen Gefahrenlage“, warnte der Senat.

Schneeräumarbeiten stoßen an Grenzen

Alle Behörden und städtischen Betriebe arbeiteten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen der schwierigen Witterung so gering wie möglich zu halten. Der Winterdienst der Stadtreinigung sei seit Tagen im Dauereinsatz. „Angesichts der enormen Schneemengen, die eine Ausnahmesituation darstellen, stoßen die Räumarbeiten jedoch an Grenzen“, hieß es. 

Die Feuerwehr Hamburg stelle sich ebenfalls auf vermehrte Einsätze ein. Zudem hätten die Krankenhäuser bereits ihr Personal in der Unfallchirurgie und den Notaufnahmen aufgestockt.

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