Fußball-Regionalliga

T„Stani“ Stanislawski will bei D/A nicht den Schlaumeier raushängen lassen

Holger Stanislawski berät D/A seit diesem Sommer.

Holger Stanislawski berät D/A seit diesem Sommer. Foto: Jörg Struwe

Ex-Bundesligatrainer Holger Stanislawski redet als neuer D/A-Berater vor Sponsoren nur ein paar Minuten. Sein Auftritt ist aber unterhaltsam. Das sind die besten Sprüche.

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Von Daniel Berlin
05.07.2026, 11:47 Uhr

Drochtersen. Vor ein paar Wochen gelingt dem Fußball-Regionalligisten SV Drochtersen/Assel ein Personal-Coup. D/A holt sich Holger Stanislawski als Berater ins Boot. Am Samstag stellt sich der Ex-Bundesligacoach den Sponsoren beim Frühstück vor. Ein kurzweiliger Auftritt mit unterhaltsamen Sprüchen.

„Ich hatte zwei Optionen: Nagelsmann beerben oder D/A unterstützen.“

„Stani“, der in Hamburg einen Supermarkt betreibt, hat die Lacher schnell auf seiner Seite. 13 Jahre lang lehnte der ehemalige Trainer des FC St. Pauli und des 1. FC Köln Angebote aus dem Profifußball ab. Jetzt habe ihn das „Projekt D/A“ überzeugt.

„Die Saison ist ein Marathon, kein Sprint.“

D/A hat sich in der Breite des Kaders extrem verstärkt. In der vergangenen Saison schwächelte das Team im letzten Drittel der Spielzeit - aufgrund von Verletzungen und Sperren. Meister Meppen hatte die bessere Qualität auf der Bank.

„Das Leben muss Spaß machen.“

Stanislawski lebt das vor. Am Samstag plaudert der 56-Jährige offen und authentisch mit den D/A-Sponsoren. Immer ein Lächeln auf dem Gesicht.

„Ich spüre die Energie und will hier nicht den Schlaumeier machen, sondern D/A unterstützen.“

D/A-Trainer Oliver Ioannou bleibt unangefochten. Aber auch er freut sich auf Stanislawskis Erfahrungsschatz aus der ersten, zweiten und dritten Liga. „Er macht mich als Trainer besser und er macht die Mannschaft um ein paar Prozentpunkte besser“, sagt Ioannou.

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„13 Kilometer mit Tempo 50 - ich wäre fast eingeschlafen.“

Dass D/A einen Standortnachteil hat, ist kein Geheimnis. Stanislawski durfte neben der B73 auch die holprige L111 nach Drochtersen kennenlernen. „Schöne Gegend“, sagte er in einem früheren TAGEBLATT-Interview.

„Und wenn ein Spiel schiefläuft, fahre ich mit Rigo im Auto nach Hause. Dann sitzen wir da wie zwei Birken, die sich aneinander reiben.“

Vereinspräsident Rigo Gooßen hat schon häufiger eingeräumt, dass seine Laune nach Niederlagen nicht die beste ist. Stanislawski kennt das Gefühl von Niederlagen in ganz anderen Sphären als der Regionalliga und springt da gerne als Seelsorger ein.

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