Süderelbbrücke in Richtung Süden an drei Nächten gesperrt
Die Süderelbbrücke der A1 wird in den kommenden drei Nächten in Fahrtrichtung Süden gesperrt. (Archivbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Die Elbbrücken der A1 in Hamburg sollen durch Neubauten ersetzt werden. Doch bis es so weit ist, müssen die bestehenden Querungen erhalten werden. Jetzt wird an der Süderelbbrücke gebaut.
Hamburg. Wegen Bauarbeiten wird die Süderelbbrücke der A1 in Hamburg in den kommenden drei Nächten in Richtung Süden gesperrt. Die Sperrungen beginnen jeweils am Montag, Dienstag und Mittwoch um 22.00 Uhr und gehen bis zum folgenden Morgen um 5.00 Uhr, wie die Autobahn GmbH Nord mitteilt. Ab Donnerstagmorgen soll der Verkehr in Richtung Bremen über drei verengte Fahrstreifen geführt werden. Es müssten dringend Arbeiten an der Regenentwässerung erledigt werden, heißt es. Die Umleitung verläuft von der Anschlussstelle Stillhorn über die B75 zur Anschlussstelle Harburg.
Planfeststellungsbeschluss verzögert sich
Die beiden Autobahnbrücken über die Süderelbe sind wie die Brücken der A1 über die Norderelbe so marode, dass sie durch Neubauten ersetzt werden müssen. Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen befindet sich die Süderelbbrücke in Fahrtrichtung Norden in einem ausreichenden Zustand (Note 2,5) in Richtung Süden in einem nicht ausreichenden Zustand (Note 3,0).
Anfang des Jahres hatte die Bundesprojektgesellschaft Deges mitgeteilt, der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau der Süderelbbrücke werde bis zum Ende des ersten Quartals erwartet. Nun soll der Beschluss im vierten Quartal kommen, was eine Verzögerung um mindestens ein halbes Jahr bedeutet. Ursprünglich hatten die Arbeiten für den Neubau bereits in diesem Sommer beginnen sollen.
Süderelbbrücke durch Lastwagen-Umleitung belastet
Seit März vergangenen Jahres rollt deutlich mehr Schwerlastverkehr über die Süderelbbrücke. Der Grund dafür ist eine Verkehrseinschränkung an der Norderelbbrücke. Lastwagen, die aus der Hamburger Innenstadt oder dem Hafen über die A255 (Abzweig Veddel) kommen, dürfen am Dreieck Norderelbe nicht mehr direkt in Richtung Berlin/Lübeck abbiegen. Sie müssen zunächst in Richtung Bremen fahren und können erst an der Anschlussstelle Hamburg-Harburg südlich der Süderelbe „wenden“.