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Holk Kulturfestival

TV-Star Jasmin Tabatabai macht im Stadeum Jagd auf Rehe

Die gefeierte Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai ist live im Stadeum zu erleben.

Die gefeierte Schauspielerin und Sängerin Jasmin Tabatabai ist live im Stadeum zu erleben. Foto: Anne Bonkowski

TV-Star Jasmin Tabatabai kommt am Freitag, 11. September, mit ihrem Programm „Jagd auf Rehe“ ins Stadeum. Bekannt ist die Schauspielerin aus einer ZDF-Kultserie.

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Von Sabine Lohmann
31.08.2026, 14:25 Uhr
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Stade. Jasmin Tabatabai wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis, dem Grimme-Preis und dem Echo Jazz - und zählt zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands. Am Freitag, 11. September, 19.45 Uhr, gastiert die gefeierte Schauspielerin und Sängerin gemeinsam mit dem David Klein Quartett im Stadeum. Ihr aktuelles Programm „Jagd auf Rehe“, das sie im Rahmen des 25. Holk Kulturfestivals präsentieren, sei eine „faszinierende Melange aus Chanson, Jazz und cineastischen Klangwelten“, wirbt das Stadeum.

Bekannt als Rockröhre im Kinohit „Bandits“

Jasmin Tabatabai zählt zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands.

Jasmin Tabatabai zählt zu den prägendsten Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands. Foto: Mathias Bothor

Ein Millionen-Publikum kennt Jasmin Tabatabai als Kommissarin Mina Amiri aus der ZDF-Kultserie „Letzte Spur Berlin“ oder als Rockröhre im Kinohit „Bandits“. Der von ihr geprägte Soundtrack wurde zum meistverkauften europäischen Filmmusik-Album. Schon für ihr Jazz-Debüt „Eine Frau“ erhielt sie auf Anhieb den Echo Jazz. Auch ihr aktuelles Programm „überzeugt durch enorme Vielseitigkeit und bietet weit mehr als klassischen Jazz“. Es verbindet Chanson, Pop-Klassiker, Filmmusik und deutsche Songs (von Reinhard Mey über Schubert bis Annie Lennox) „zu eleganten, warmen Arrangements“.

Die Erfolgsgeschichte von Jasmin Tabatabai

Jasmin Tabatabai wurde 1967 in Teheran geboren. Der Vater ist Perser, die Mutter Deutsche. Kennengelernt haben sich die beiden auf dem Oktoberfest. 1973 flieht die Familie aus dem Iran nach Deutschland. Jasmin Tabatabai studiert Schauspiel und Musik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Dort gründet sie 1988 ihre erste Band Goodbye Strassberg. 1990 folgt die zweite Band Eskimo’s Ecstasy. Ihr erstes professionelles Engagement als Schauspielerin hat sie am Hans-Otto-Theater in Potsdam. Sie wird Wahl-Kreuzbergerin und gründet das musikalische Projekt Even Cowgirls Get The Blues. Bekannt wird sie 1997 mit dem Musik-Road-Movie „Bandits“. Dafür schreibt die Künstlerin auch den Großteil des Soundtracks und erhält ihre erste goldene Schallplatte.

David Klein wurde 1961 in Basel geboren und stammt aus einer bekannten Schweizer Jazz-Familie. Die Verbindung zwischen ihm und Jasmin Tabatabai begann im Jahr 2000 bei den Dreharbeiten zum Kinofilm „Gripsholm“, für den Klein die Musik mit Texten von Kurt Tucholsky schrieb. Daraus entwickelte sich eine feste musikalische Partnerschaft.

Tickets für das Konzert kosten zwischen 21 und 42 Euro. Buchbar sind sie unter 04141/ 409140, www.stadeum.de sowie an der Tourist-Info am Fischmarkt. Weitere Infos: www.holkkulturfestival.de. (sal)

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