TTristan Jorde: Ein Wiener will Bürgermeister in Stade werden
Gestenreich und wortstark: Tristan Jorde will in Stade Bürgermeister werden. Foto: Linke
Das Quartett ist komplett: Die Linken haben Tristan Jorde als Bürgermeisterkandidaten für Stade nominiert.
Stade. Die Stader Linken haben während ihrer Aufstellungsversammlung am Dienstag dieser Woche Tristan Jorde als parteilosen Bewerber ins Rennen um das höchste Amt in der Stadt geschickt. Auch Arne Kramer (CDU), Kai Koeser (SPD) und der parteilose Jörg Baumann liebäugeln mit dem Amt.
Gestenreich und wortstark: Tristan Jorde will in Stade Bürgermeister werden. Foto: Linke
Dem Stadtrat Stade gehört Jorde seit 2021 an, er ist Vorsitzender der zweiköpfigen Fraktion Die Linke. Geboren wurde Tristan Jorde 1966 in Wien. Er hat Umwelttechnik studiert und eine zweite Ausbildung zum Schauspieler absolviert, heißt es weiter in einer Mitteilung der Partei.
Jorde arbeitet bei der Verbraucherzentrale
2017 ist er aus privaten Gründen nach Stade gezogen. Er ist Abteilungsleiter für Energie, Klima und Umwelt bei der Verbraucherzentrale in Hamburg und dort auch Vorsitzender des Betriebsrates.
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Tristan Jorde zu den Gründen seiner Kandidatur: „Stade ist zweifellos eine hübsche Stadt. Aber sie hat auch ihre Probleme: zu wenige leistbare Wohnungen, eine einseitige Fixierung auf Großindustrie und Großprojekte.“ Fußgänger, Ärmere oder Ältere haben es in Stade schwerer als Menschen mit Geld, Auto und Einfluss, so Jorde ist seiner bekannt provokanten Art.
Er fragt „wem gehört die Stadt?“ und will eine „Stadt für alle“ schaffen.
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