TUmsonst und draußen: Das Brestival ist zum 7. Mal in Brest
Bekannte und neue Bands präsentieren sich auf zwei Bühnen. Foto: Brestival
Von Punk bis Blues reicht das Spektrum beim mittlerweile 7. Brestival. Was in diesem Jahr geboten wird und wie das Festival einst entstand.
Brest. Hurricane, Deichbrand und Wacken sind längst vorbei. Doch nach den Festivals ist vor dem Festival. Das Brestival in Brest bei Harsefeld geht am Samstag, 5. September, in die mittlerweile siebte Runde. In der Szene ist das Musikfestival längst kein Geheimtipp mehr. Besucher können bereits am Freitag, 4. September, beim Schützenplatz, Wiehop 1 in Brest, campen. Am Samstag beginnt dann um 13 Uhr das Festival mit einem umfangreichen Programm. „In diesem Jahr haben wir wieder zwei Bühnen, auf denen zwölf Bands und ein Special Guest spielen werden“, sagt Ralf Kotthoff, der wieder für die Organisation zuständig ist.
Das Brestival ist längst kein Geheimtipp mehr und begeisterte im vergangenen Jahr etliche Besucher. Foto: Brestival
Mit dabei ist auch die Hausband Sorb mit ihrem selbst ernannten Trümmer-Punk sowie Bands wie die Dokeyhonk Company mit ihrem Bavarian Punkblues, Trasher, Astro Zombies und viele weitere Gruppen, die den Fans von Punk, Hardrock, Heavy Metal und Blues mit ihrer Livemusik einheizen wollen.
Erstmals mit einem Tattoo-Pavillon
Des Weiteren gibt es einen Kunstpavillon, in dem Künstler ihre Werke präsentieren. Erstmals ist auch ein Tätowierer beim Brestival dabei, der in einem eigenen Tattoo-Pavillon individuelle Wünsche zum Körperkult erfüllt.
Für die Stärkung der Besucherinnen und Besucher wird an einem Imbisswagen und einer Grillstation gesorgt. Zudem gibt es Kaffee, Kuchen und Eis. Außerdem bieten zwei Bars Erfrischungen und Getränke.
Auch diesmal werden wieder Solidaritätsbänder für 10 Euro verkauft, um den Bands eine kleine Gage zahlen zu können, erklärt Ralf Kotthoff. Zudem gibt es einen Verkaufsstand, an dem es T-Shirts vom Brestival und Band-Shirts zu kaufen gibt.
Wie das Brestival entstand
Was 2018 als Party in einem Garten in Brest begann, hat sich inzwischen längst zum jährlichen Festival für Fans von Punk, Rock und Blues und Country-Musik etabliert. „Wir hatten anfangs öfters gescherzt, dass Torben auf seinem Grundstück in Brest doch mal ein Gartenfest mit ein paar Bands machen soll und wollten damit befreundeten Musikern wie Torben Oldenbüttel, Schlagzeuglehrer und Schlagzeuger der Punkband Sorb, eine Bühne bieten“, erklärt Ralf Kotthoff.
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Aus Brest und Festival wurde das Brestival. Hinter dem Brestival verbirgt sich als Organisator der Verein M.u.K., der jungen und jung gebliebenen Nachwuchskünstlern wie Bands, Sängern und Songwritern, Comedians sowie Malern, Bildhauern und sonstigen Künstlern eine Bühne geben möchte.

Live und hautnah präsentieren sich die Bands beim Brestival. Foto: Brestival
Doch dann kam die Corona-Zeit mit den Einschränkungen - und die Frage, ob und wie das nächste Festival noch buchstäblich über die Bühne gehen kann. Daraufhin wurde am 11. Juli 2021 der Verein M.u.K. Brest gegründet, so Ralf Kotthoff, 1. Vorsitzender des Vereins, der sich von Anfang an um die Organisation des Festivals kümmert.
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2023 bekam der Verein erstmals das Grundstück des Schützenvereins Brest zur Verfügung gestellt. Soundtechnik und Bühne wurden im Laufe der Jahre zunehmend professioneller. Zu den Festival-Vorbildern zählen für die Veranstalter Open-Air-Festivals wie Wutzrock in Hamburg-Bergedorf und Südwinsen-Festival in Winsen an der Aller.
Bewerbung für 2027
Wer im kommenden Jahr als Musiker dabei sein möchte, kann sich bei Torben Oldenbüttel bewerben unter: bandbewerbung-brestival@gmx.de. - wenn möglich mit Live-Video, Foto und Beschreibung. Kontakt für darstellende Künstler und Anbieter von Speisen sowie für allgemeine Fragen: brestival@web.de.
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