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Kommunalwahl

TWie sich die Fredenbecker Grünen aufstellen

Markus Winter (obere Reihe von links), Marina Faherty, Florian Schild von Spannenberg sowie Christian Heise (untere Reihe von links), Marianne Büttner und Markus Heitkamp engagieren sich für Bündnis 90/Die Grünen.

Markus Winter (obere Reihe von links), Marina Faherty, Florian Schild von Spannenberg sowie Christian Heise (untere Reihe von links), Marianne Büttner und Markus Heitkamp engagieren sich für Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Grüne/Montage (nomo)

Die Grünen stellen in Fredenbeck unter anderem die jüngste Kandidatin. Sie kämpfen gegen eine Gefahr für Insekten und Menschheit und befürworten zwei Großprojekte.

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Von Thies Meyer
24.08.2026, 12:05 Uhr

Fredenbeck. Die Fredenbeckerin Marina Faherty (Psychotherapeutin) steht für den 13. September ganz oben auf der fünfköpfigen Liste der Grünen. Vorstandssprecher Markus Winter (Sparkassenbetriebswirt) lebt in Deinste und will die Zukunft Fredenbecks genauso mitgestalten wie Florian Schild von Spannenberg, Dozent im Gesundheitswesen aus Fredenbeck, und Vorstandssprecher Christian Heise. Der Technische Mitarbeiter im Operation Control Center ist in Kutenholz zu Hause.

Dazu gesellt sich mit Laura Pazer - Jahrgang 2004 - die jüngste aller Kandidatinnen und Kandidaten im samtgemeindeweiten und parteiübergreifenden Vergleich. Ihre Heimat ist Kutenholz, ihr Beruf Vermessungstechnikerin.

Gemeinderäte: In jeder Gemeinde kandidieren zwei Grüne

Schild von Spannenberg und Marianne Büttner, Ingenieurin für Verpackungstechnik aus Wedel, sind in Fredenbeck wählbar. Die Grünen repräsentieren in Deinste Winter und Markus Heitkamp. Der IT Senior Consultant würde die Helmster Interessen in den Gemeinderat einbringen. Heise und Pazer treten auch in ihrer Heimatgemeinde Kutenholz an.

Kreistag: Beide Vorstandssprecher wollen Kreispolitik machen

Bei den Sitzungen des Kreistags im großen Sitzungssaal des Kreishauses in Stade wollen zwei Fredenbecker Grüne aus dem Wahlbereich 4 mitdiskutieren: Markus Winter, der auf dem Spitzenplatz ist, und Christian Heise auf dem zweiten Listenplatz.

Wahlprogramm: Kampf gegen versiegelte und für grüne Flächen

Die Grünen vertreten ein Thema, das zum Markenkern der Partei gehört: Umwelt- und Naturschutz. Winter, Heise und Co lehnen Baumaßnahmen ab, die zur Versiegelung führen und befürworten, Verstöße strenger zu sanktionieren. Tote Flächen müssten wieder blühen, Grünstreifen belebt werden. Das helfe für Klimaschutz und gegen Insektensterben. „Ohne Insekten kein Überleben der Menschheit“, mahnt der Ortsverband.

Auch die Energiewende ist Herzensthema von Bündnis 90/Die Grünen. Bürgerinnen und Bürger müssten am Ausbau von Windrädern und Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen beteiligt werden, konkret: Bevor erneuerbare Energieträger genehmigt würden, wollen die Grünen von den Betreibern einfordern, dass „zumindest ein großer Anteil an Bürgerbeteiligung ermöglicht wird“. Die Grünen sind pro Akzeptanzabgabe.

Konkret streben die Fredenbecker Grünen zudem eine klimaneutrale Verwaltung bis 2035 an. Öffentliche Gebäude sollen mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden.

Die Grünen kündigen an, sich für die Jugend stark machen zu wollen. „Ich wünsche mir eine Gemeinde, die die Zukunft unserer Kinder ernst nimmt und alles dafür tut, sie zu stärken und zu schützen“, sagt Faherty, die sich erstmals zu Wahl aufstellt. Das heißt: In Kutenholz und Deinste soll wie in Fredenbeck eine Teilzeitstelle entstehen, damit Fachpersonal Jugendliche betreuen kann. Es gelte zudem, sichere Schulwege und gesundes Schulessen zu ermöglichen.

Bei den Themen Gesundheitsversorgung und Mobilität steht der Ortsverband hinter zwei geplanten Großprojekten: der Aufbau des Gesundheitscampus Fredenbeck und die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Bremervörde über Fredenbeck bis nach Stade.

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