THier im Landkreis Stade wird jetzt Jagd auf Wildschweine gemacht
Wildschweine machen Bliedersdorf und Umgebung unsicher. (Symbolbild) Foto: Lino Mirgeler/dpa
Sie laufen durch den Ort, wühlen in Gärten: Damit soll Schluss sein, die Jäger übernehmen - mit diesen Maßnahmen.
Bliedersdorf. In den vergangenen Monaten sind in und um Bliedersdorf vermehrt Wildschweine (Schwarzwild) gesichtet worden - auch innerhalb der Ortslage, auf Straßen und in Gärten.
Die Gemeinde steht seit Längerem in engem Austausch mit der Jägerschaft. „Die Situation wird kontinuierlich beobachtet“, sagt Samtgemeindebürgermeister Knut Willenbockel.
Jägerschaft intensiviert Jagd
Die Jägerschaft habe ihre Bejagung bereits intensiviert und nutzt im Revier unter anderem Kirrungen (Anlockstellen), um das Schwarzwild gezielt zu bejagen. In diesem Jagdrevier wird bereits seit längerer Zeit mit hohem zeitlichem Einsatz gejagt, was sich auch in den bereits hohen Streckenzahlen widerspiegelt.
Die Ursache für das derzeit verstärkte Vorkommen liegt insbesondere in den günstigen Lebensbedingungen im Auetal. Die feuchten und geschützten Bereiche des Landschaftsschutzgebietes sowie das reichhaltige Nahrungsangebot durch die Felder bieten dem Schwarzwild ideale Bedingungen. Hinzu kommt, dass mit der aktuellen Erntezeit Rückzugsräume auf den Feldern weggefallen seien.
In Bliedersdorf wüten Wildschweine
Alle rechtlich zulässigen Maßnahmen würden ausgeschöpft. Dabei sei zu beachten, dass eine Bejagung innerhalb der Ortslage aus jagd- und waffenrechtlichen Gründen grundsätzlich nicht zulässig ist. Ausnahmen können ausschließlich durch den Landkreis als zuständige untere Jagd- und Waffenbehörde genehmigt werden. Der Landkreis sei im Bilde.
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