T„Wir haben toll gekämpft“: HSG-Frauen ärgern den Tabellenführer
HSG-Handballerin Martha Scharsitzki spielte mutig im Angriff. Foto: Jörg Struwe (Archiv)
Die HSG Stade/Fredenbeck verlor am Samstag zwar gegen den SV Altencelle mit 20:25, konnte dem Spitzenreiter aber einiges abverlangen.
Landkreis. In der 25. Minute lagen die Gastgeberinnen dank einer starken Abwehrleistung nur knapp mit 9:10 zurück. Kurz vor dem Seitenwechsel kassierte Lea Mance eine Zeitstrafe. Per Siebenmeter erhöhte Altencelle zur Pause auf 13:9.
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Die HSG startete nach dem Seitenwechsel folglich in Unterzahl. Der Spitzenreiter setzte sich weiter ab und lag in der 40. Minute mit 17:11 vorne. Doch die HSG hielt weiter dagegen. „In der Abwehr haben wir zugelegt und den Gegner diesmal sehr gut bedrängt“, sagte HSG-Trainer Martin Hug. So konnte auch das gefürchtete Konterspiel der Gäste über weite Strecken gestoppt werden. In der 52. Minute verkürzte Jana Pollmer auf 17:20.
Kleiner Kader schlägt sich wacker
Mit der erneuten Zeitstrafe gegen Pollmer plus Siebenmeter für Altencelle in der 57. Minute wurde die Aufholjagd dann doch beendet. „Wir haben toll gekämpft“, sagte Hug. In dieser Konstellation - nur sechs gesunde Spielerinnen, dazu Unterstützung aus der zweiten Mannschaft sowie der A-Jugend - hätte man sicher nicht mit so einem knappen Spielverlauf rechnen können.
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HSG-Torhüterin Madlin Baumgarten glänzte mit vielen Paraden. Martha Scharsitzki zeigte einen mutigen Auftritt im Angriff und erzielte drei Tore.
HSG-Tore: Brassat 1, Walter 1, Wallisch 1, Scharsitzki 3, Heinemann 3, Mance 4, Gätzschmann 2, Wagner 3, Pollmer 2. (pot)
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