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Fußball-Regionalliga

TWunde im Stadion genäht: Altona-Spiel hinterlässt bei D/A Spuren

Liam Giwah zog sich gegen Altona 93 eine Platzwunde an der Augenbraue zu.

Liam Giwah zog sich gegen Altona 93 eine Platzwunde an der Augenbraue zu. Foto: Berlin

Die personelle Lage im D/A-Lager bleibt vor dem Auswärtsspiel beim VfB Lübeck angespannt. Jetzt hat es einen weiteren Routinier erwischt. Die letzten News aus dem Kader.

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Von Daniel Berlin
Donnerstag, 30.04.2026, 09:50 Uhr

Drochtersen. Das vergangene Fußball-Regionalligaspiel gegen Altona 93 hat bei den Spielern der SV Drochtersen/Assel Spuren hinterlassen. Vizekapitän Liam Giwah zog sich eine Platzwunde an der Augenbraue zu und spielte die Partie mit einem Verband zu Ende.

Bis Mittwoch trainierte Giwah ohne Körperkontakt. Ob es für einen Einsatz am Donnerstag, 30. April, ab 19.30 Uhr beim VfB Lübeck reicht, entscheidet sich kurzfristig. Einen anderen Leistungsträger hat es heftiger erwischt.

Göttel mit rüdem Foul gegen den Ex-Kollegen

Nach einem Foul an der Mittellinie von Ex-D/A-Stürmer Moritz Göttel verließ Mittelfeldspieler Matti Steinmann nach langer Behandlungspause humpelnd den Rasen. Der Drochterser Mannschaftsarzt nähte die offene Wunde am Schienbein noch im Stadion. „Für die Heilung war das gut. Aber Matti wird pausieren“, sagt D/A-Trainer Oliver Ioannou.

Der Coach des Tabellenzweiten muss beim VfB Lübeck weiterhin auf Nikola Serra, Robin Kölle und Dennis Rosin verzichten. Hinzu kommen die Langzeitverletzten. Ioannou hat vor dem Anpfiff gegen den Zehnten allerdings auch ein paar gute Nachrichten.

Abwehrchef Mohr hat Sperre abgesessen

Außenspieler Jannes Elfers absolvierte bereits gegen Altona 93 ein paar Spielminuten. „Es besteht die Chance, dass er in Lübeck ein paar Minuten mehr sammelt“, sagt Ioannou. Vielleicht rückt auch Offensivkraft Alla Aid Hamid wieder in den Kader. Auf jeden Fall dabei ist Abwehrchef Tjorve Mohr. Gegen Altona 93 war Mohr gelbgesperrt.

Ioannou erwartet am Donnerstag an der Lübecker Lohmühle ein intensives Spiel mit einigen wilden Phasen. Die Kunst bestehe darin, schnell die Kontrolle zu gewinnen. Vom 7:2-Sieg im Hinspiel lässt sich der D/A-Trainer nicht blenden. „Wir haben eine ganz andere Situation. Schon wegen der Personalien“, sagt Ioannou.

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