TZwischen Aufstieg und Fall: Die größten Fahrstuhl-Teams im Kreis
Das TAGEBLATT hat sich die Liga-Launen der Kreis-Teams genauer angeschaut. Foto: Berlin
Welche Mannschaften nehmen am häufigsten den Fahrstuhl? Wer hält sich am längsten in einer Liga? Und wer klettert geduldig nach oben? Ein Blick in die Statistik.
Landkreis. Das TAGEBLATT hat in einer großen Datenaktion die Ligawege aller aktuell gemeldeten Teams im Kreis der letzten 20 Spielzeiten (seit 2006/07) ausgewertet - fast 2000 Einträge kamen zusammen.
Ziel war es, die typischen „Fahrstuhlmannschaften“ herauszufiltern, also jene, die besonders oft auf- und abgestiegen sind.
Fahrstuhl-Mannschaft
T Ottensens Kapitän Rickert: Nach jedem Abstieg wieder aufgestanden
Bei den Männern führen der SV Ottensen und der TSV Großenwörden II die Statistik an: Beide Teams stiegen jeweils vier Mal auf und fünf Mal ab.
Im Frauenfußball liegt der Spitzenwert bei den VSV Hedendorf/Neukloster, die in dieser Zeit sieben Klassenwechsel verzeichneten.

Die größten Fahrstuhlmannschaften (Männer). Foto: TAGEBLATT
Dazu gibt es einige Fun Facts:
Kreisliga-Dino
Der MTV Himmelpforten spielt seit der Saison 2004/05 in derselben Liga. Keine andere Mannschaft im Kreis Stade ist über einen so langen Zeitraum (22 Saisons) weder auf- noch abgestiegen.

Der MTV Himmelpforten spielt zwar regelmäßig gegen den Abstieg, hält sich aber seit Jahrzehnten in der Kreisliga (Archiv). Foto: FuPa
Geduldiger Kletterer
Der SV Burweg ist noch nie abgestiegen. Seit das Team 2003/04 ins Rennen ging, hat es sich in langsamen Schritten aus der 4. Kreisklasse in die 1. Kreisklasse hochgearbeitet.
Aufstiegs-Architekt
Die SV Drochtersen/Assel III ist das höherklassige Pendant des SVB. D/A III ist in den letzten 22 Jahren kein Mal abgestiegen, hat sich aber von der 3. Kreisklasse in die Bezirksliga gedribbelt.

Der MTV Hammah II hatte in der Vergangenheit viel Grund zur Freude (Archiv). Foto: Fupa.net/Brunsch
Liga-Hopper
Seit Sommer 2009 mischt der MTV Hammah II mit und ist seitdem sechs Mal aufgestiegen (einmal abgestiegen). Das Team spielte von der 5. Kreisklasse bis zur Kreisliga. Keine Mannschaft spielte in diesem kurzen Zeitraum in mehr Ligen.
Abwärts-Spezialist
Für den SuSV Heinbockel geht es im Fahrstuhl häufiger nach unten als nach oben. Seit der Fußball.de-Datenerfassung (2001/02) ist der SuSV fünf Mal abgestiegen, aber nur zwei Mal aufgestiegen.

Die Fußballerinnen der VSV Hedendorf/Neukloster wagten in der Vergangenheit gleich mehrere Abenteuer (Archiv). Foto: FuPa/Schmietow (nomo)
Fahrstuhl-Königin
Bei den Frauen sind die VSV Hedendorf/Neukloster vier Mal auf- und drei Mal abgestiegen. Spitzenwert bei den Frauen.
Ligen-Touristin
Die VSV-Frauen spielen seit 2006/07 in vier verschiedenen Ligen, gleichauf mit der SV Ahlerstedt/Ottendorf II und dem FC Oste/Oldendorf.

Die größten Fahrstuhlmannschaften (Frauen). Foto: TAGEBLATT
Achterbahn-Reserve
Bei den Frauen der SV Ahlerstedt/Ottendorf geht es für fast alle Teams häufig hoch und runter. A/O II, A/O III und A/O IV feierten jeweils drei Mal am Saisonende den Aufstieg und trauerten genauso häufig über Abstiege. Nur die erste Mannschaft hielt sich stabil, mit nur einem Abstieg und keinem Aufstieg.
Klassen-Tänzerin
Die Frauen des VfL Güldenstern Stade spielen ihre zehnte Saison. In jeder zweiten haben sie die Klasse gewechselt (drei Aufstiege, zwei Abstiege).
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