TEM-TE-VAU-Maskerade in Wisch: Das waren die auffälligsten Kostüme
Hatten Spaß mit Aperol: die Aperölchen aus dem Alten Land. Foto: Felsch
Karnevalsstimmung im Alten Land: Bei der EM-TE-VAU-Maskerade amüsierten sich 600 Kostümierte und tanzten die ganze Nacht durch. Hier die schönsten Verkleidungen.
Wisch. Es war - wie all die Jahre zuvor - wieder eine bunte Nacht mit fantastischen Kostümen, guter Laune und viel Musik. Die DJs Marki Mark und Uwe heizten dem Partyvolk auf zwei Etagen ordentlich ein. Nicht nur mit Karnevalshits brachten sie die 600 nordischen Jecken zum Ausflippen.
Auf dem Saal im Kirschenland steppte nicht nur der Bär
Marki Mark ergriff das Mikrofon nicht nur zum Aufruf „alle Hände in die Höhe“, sondern sang auch lautstark und textsicher mit - und die Masse machte begeistert mit. Auf der großen Tanzfläche im Saal steppte der Bär. Es ging heiß her, und das lag mitnichten an der Zentralheizung.

Trio infernale: Auf der Tanzfläche im Kirschenland herrscht beste Stimmung. Foto: Felsch
Eine Stunde nach Beginn um 21 Uhr war der Laden schon proppenvoll, aber immer noch kamen Feierwillige ins Fährhaus Kirschenland nach Jork-Wisch - das sich am Sonnabend mal wieder in eine Karnevalshochburg verwandelte.

Gemeinsam sind sie stark: Party-People in Wisch. Foto: Felsch
Die traditionelle Maskerade lockte die karnevalsbegeisterten Altländer und auch Hamburger ins Traditionshaus an der Elbe. Ähnliche Events finden im Norden nur vereinzelt statt - zu den absoluten Top-Highlights gehört die EM-TE-VAU Maskerade in Wisch.
Das freut den Verein MTV Wisch, vor allem den Vorstand mit Dirk Sumfleth, Sören Stechmann und Carsten Runge. Die drei Vorsitzenden feierten ausgelassen mit, ebenso Fährhaus-Wirt Ilir Spagai, der sich als Mexikaner unter die Menge mischte.
Schrille und sexy Kostüme auf der Tanzfläche
Der Fantasie bei den Outfits waren kaum Grenzen gesetzt: Meerjungfrauen, geradewegs aus der Elbe entstiegen, gesellten sich zu wilden Piraten und drögen Süßwassermatrosen. Mädelsgruppen aus dem Alten Land mit knallorangen Perücken oder mit Bubiköpfen in Pink drängten sich auf der großen Tanzfläche unten im Saal.

Von Anfang an blau - und gefroren hat er bestimmt auch nicht. Foto: Felsch
Eine Etage höher gaben sich süße Engel und witzige Teufel ein Stelldichein. Der Pharao heißt eigentlich Rainer und war in passender Begleitung von Kleopatra alias Kirsten.

Hoch die Hände, Wochenende: Auch diese beiden Männer amüsierten sich sichtlich. Foto: Felsch
Sexy Cowgirls, Steampunk-Ladys und Charleston-Tänzer genossen die Kult-Karnevalsparty in vollen Zügen. Eine Gruppe Wikinger aus Mittelnkirchen trank Bier aus Plastikbechern statt Met aus Hörnern und hatte dabei Spaß - wie alle unten im Saal und oben auf der Empore.

Besuch aus fernen Ländern: Fährhaus-Wirt Ilir Spagai ging als Mexikaner. Hossa! Foto: Felsch
„Hallöchen, Aperölchen“ hatten Anne, Gaby, Katrin und Uli auf ihre weißen T-Shirts drucken lassen -und natürlich genehmigten sie sich den Aperol-Cocktail, der an den Bars ausgeschenkt wurde.
Eindrücke von der Maskerade
Biene Maja schlürfte Sekt neben edlen Burgfräuleins und Rittern. Auch das Bedienungspersonal hatte sich in Schale geworfen, als Prinzessin oder Dracula verkleidet machte es seinen Job.
Viel Bling-Bling und fantasievolle Gewänder
Selbst geschneidert, zusammengesucht, geliehen oder gekauft: Mit viel Bling-Bling und Lichterketten um den Kopfputz oder den Tüllrock sorgten einige der weiblichen Gäste für besondere Aufmerksamkeit bei der Faschingsfeier, die die Freundinnen Andrea, Lina, Inka, Birgit, Conny und Silke seit ihrer Jugend besuchen. Ihre goldenen Gewänder waren Marke Eigenbau. „Jedes Jahr denken wir uns was Neues aus“, verriet Andrea.

Die Golden Girls kommen seit mehr als zehn Jahren zur Faschingsparty im Kirschenland. Foto: Felsch
Ähnlich handhabt es Gaby Jarck aus Neuenkirchen. Sie schneidert sich alle Kostüme selbst. Charlice Frank und Imke Hamm hatten vorhandene Korsagen aufgepeppt. Die 19-Jährige und ihre 24-jährige Freundin kamen als Duo Black & White Swan.
Die Waldelfen - ganz in Grün getaucht, selbst die Gesichter - hatten sich erst um 17 Uhr am Sonnabend getroffen und dann „ein bisschen gebastelt“, wie Katrin erzählte.

Schick in Schale: Kristin (links) und ihre Freundinnen aus dem Alten Land. Foto: Felsch
Aus dem Internet hatten sich Kristine und ihre Freundinnen Inspirationen geholt. „Die Pelzkappen sind etwas warm“, mussten sie zugeben, aber das störte dann irgendwann auch nicht mehr. Es ging so oder so heiß her.
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