Schaltkasten fängt Feuer: Brand in einem Technikraum im Stadeum
Mit Belüftungsgeräten wurde der betroffene Bereich des Stadeums wieder rauchfrei gemacht. Foto: Feuerwehr Stade
Am frühen Freitagmorgen wurde die Stader Feuerwehr zu einem Brand im Stadeum alarmiert. In Himmelpforten hatte bereits am Donnerstag ein Gasofen Feuer gefangen.
Himmelpforten. Ein Brand im Stadeum hat am frühen Freitagmorgen um kurz vor sechs Uhr einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Feuer wurde durch die Brandmeldeanlage an die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Stade-Wiepenkathen gemeldet.
Wie der Stader Feuerwehrsprecher Stefan Braun mitteilt, rückte zunächst der Zug I zur Einsatzstelle aus. „Die ersten Kräfte stellten eine Verrauchung im Untergeschoss fest“, sagt Braun. Die Ursache sei zunächst unbekannt.
Feuer in einem Technikraum - 35 Feuerwehrleute im Einsatz
Daraufhin wurde der Zug II ebenfalls alarmiert. Die Feuerwehrleute gingen unter Atemschutz vor und lokalisierten den Brand in einem Technikraum im Untergeschoss. „Dort brannte es in einem elektrischen Schaltschrank, und das Feuer konnte schnell gelöscht werden“, berichtet Braun.
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Durch Öffnen eines Fensters und mit Hilfe mehrerer Belüftungsgeräte sei der betroffene Bereich schnell wieder rauchfrei gemacht worden. Die Polizei machte sich ein Bild von der Brandstelle, danach sei das Objekt an einen Stadeum-Verantwortlichen übergeben worden.
Die Stader Feuerwehr schätzt den Sachschaden auf circa 5000 Euro. Wie das Feuer entstand, ist bisher unklar. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte beider Stader Feuerwehrzüge sowie ein Rettungswagen im Einsatz.
Gasofen fängt Feuer: Anwohner muss ins Elbe Klinikum
Um 13.40 Uhr wurden am Donnerstag die Freiwilligen Feuerwehren Himmelpforten und Breitenwisch sowie das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Stade zu einem Brand nach Himmelpforten alarmiert.
In der Alarmierung wurde brennendes Gas gemeldet, weshalb auch der Führungsdienst Umwelt mit ausrückte.

Der Besitzer hatte den Gasofen eigenständig ins Freie gebracht. Foto: Frank Ewald/Rolf Hillyer-Funke
Wie Frank Ewald, Sprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten, mitteilt, habe jedoch nur eine Gasflasche gebrannt, die an einem Ofen in einem Anbau eines Wohnhauses betrieben wurde.
Besitzer bringt das Feuer unter Kontrolle
Der mit einer Gasflasche betriebene Ofen hatte den Angaben nach aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Der Eigentümer selbst habe Ofen und Gasflasche noch nach draußen schaffen und die Flammen löschen können.
Dadurch habe die Feuerwehr lediglich unter Atemschutz nachkontrollieren und den Anbau lüften müssen.
Der Eigentümer wurde im Rettungswagen des DRK behandelt und vorsorglich zur weiteren Untersuchung ins Elbe Klinikum Stade gebracht.
20 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Über den entstanden Sachschaden kann noch keine Angabe gemacht werden. (tom/pm)
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