Diesen Pfingstsonntag hatte sich eine Familie in Ottensen wohl anders vorgestellt. Der Gasgrill fing Feuer, doch die Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.
Ihr Verteidiger rechnete mit einem Schuldspruch - aber das Landgericht Stade konnte nicht feststellen, dass die 40-Jährige ihre Ex-Chefin in die Luft sprengen wollte. Die Urteilsbegründung.
Am frühen Freitagmorgen wurde die Stader Feuerwehr zu einem Brand im Stadeum alarmiert. In Himmelpforten hatte bereits am Donnerstag ein Gasofen Feuer gefangen.
Die Staatsanwaltschaft will die Angeklagte hinter Gittern sehen. Im Gasflaschen-Prozess am Landgericht Stade steht ein schwerer Vorwurf im Raum: versuchter Mord.
Versuchte Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion, so lautet die Anklage. Aber wie gefährlich war das Gas-Luft-Gemisch im Transporter? Die Antwort gab der Gutachter, der vor dem Landgericht aussagte.
Vor dem Landgericht Stade hat der Gasflaschen-Prozess begonnen. Der Vorwurf wiegt schwer: Angeblich wollte die Angeklagte ihre Chefin und ihre Kollegen in die Luft jagen.