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TGroßeinsatz in Kutenholz: Scheune steht in Flammen

In Kutenholz-Essel ist nahe der L123 eine Scheune in Brand geraten.

In Kutenholz-Essel ist nahe der L123 eine Scheune in Brand geraten. Foto: Vasel

Rund 70 Heuballen brannten in der Scheune. Autofahrer mussten an der Landesstraße 123 zwischen Essel und Hesedorf (Kreis Rotenburg) besonders umsichtig fahren.

Von Björn Vasel und Anke Settekorn 11.09.2026, 14:50 Uhr
Gegen 6.38 Uhr am Freitagmorgen wurde ein Feuer in der Feldmark bei Essel (Gemeinde Kutenholz) gemeldet. Eine Scheune mit etwa 70 Heuballen stand beim Eintreffen der Feuerwehrleute bereits in voller Ausdehnung in Flammen.

Zunächst waren die Feuerwehren Essel, Kutenholz, Mulsum, Fredenbeck und Deinste zu dem Scheunenbrand unterhalb der großen Windkrafträder an der L123 (in Richtung Bremervörde) alarmiert worden.

Zur Verstärkung zog die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle weitere Wehren, auch aus dem Nachbarkreis Rotenburg, hinzu. Bremervörde, Bevern, Hesedorf und Wedel kamen allerdings nicht mehr zum Einsatz.

70 Heuballen brennen ab

Den 60 Feuerwehrleuten vor Ort gelang es, ein Ausbreiten des Feuers auf die umliegende Vegetation zu verhindern. „Wir lassen das Gebäude, mit etwa 70 Heuballen, kontrolliert abbrennen“, sagte der Sprecher der Feuerwehren der Samtgemeinde Fredenbeck, Lukas Klempahn.

Beim Eintreffen der Feuerwehrleute brannte die Scheune in Kutenholz-Essel bereits lichterloh.

Beim Eintreffen der Feuerwehrleute brannte die Scheune in Kutenholz-Essel bereits lichterloh. Foto: Vasel

Ein Bagger war im Verlauf der Löscharbeiten angefordert worden, um die Heuballen auseinanderzuziehen.

Asbest erschwert die Löscharbeiten

Während der Löscharbeiten hielten die Feuerwehrleute Abstand. Einige arbeiteten unter Atemschutz. Der Grund: Asbest in der Dacheindeckung. So sollte verhindert werden, dass die Einsatzkleidung der Feuerwehrleute kontaminiert wird.

Um die Wasserversorgung sicherzustellen, legte die Feuerwehr eine mehrere Hundert Meter lange Schlauchleitung von einem nahe gelegenen Gehöft zum Brandort. Diese führte auch über die Fahrbahn der L123.

Ungeklärte Brände auf der Geest

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Fest steht: Es gab in der Scheune keine Stromversorgung. Wie sich die Heuballen entzündet haben, müssen jetzt die Ermittler klären.

Blick auf den Brandort kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehren.

Blick auf den Brandort kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehren. Foto: Klempahn

In der Vergangenheit gab es bereits mehrere, noch ungeklärte Brände an landwirtschaftlichen Gebäuden auf der Geest. Unter anderem waren im Mai rund 100 Feuerwehrleute bei einem Scheunenbrand in Deinste im Einsatz. In Schwingerbaum stand im Mai ein Radlader aus ungeklärter Ursache in Flammen.

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