TGroßeinsatz in Stade: Gartenarbeit löst verheerende Kettenreaktion aus
Beim Brand in Riensförde waren die beiden Stader Züge, zudem die Feuerwehren Agathenburg, Helmste und Hagen im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Feuerwehr Stade
Das ging komplett daneben: Bewohner eines Hauses in Riensförde wollten Unkraut beseitigen - das rief ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten auf den Plan.
Stade. Der Alarm war noch nicht einmal ausgelöst, da war die Feuerwehr schon vor Ort. Am Dienstag gegen 14 Uhr hielten sich einige Stader Feuerwehrleute an der Wache von Zug II in Riensförde auf, als sie in unmittelbarer Nachbarschaft Rauch bemerkten. Wie die Stader Feuerwehr bei Instagram berichtet, rückten die ersten Einsatzkräfte sofort in den Helmster Weg aus.
Feuer greift in Stade auf Garagen und Gartenhütten über
Der Bewohner hatte auf dem Grundstück Unkraut mit Hilfe eines Gasbrenners entfernen wollen, wie Polizeisprecher Matthias Bekermann auf TAGEBLATT-Nachfrage berichtete.
Die Flamme habe einen Holzstapel entzündet. Das Feuer wiederum griff auf die Garage über. Und es kam noch schlimmer: Die Flammen erreichten auch die Garage des Nachbarn. Und anschließend brannten auch noch zwei Gartenhütten. Verletzt wurde bei dem Unglück niemand.
Polizei ermittelt – Hoher Sachschaden
Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung und schätzt den Schaden auf mindestens 75.000 Euro. Im Einsatz waren die beiden Stader Züge, zudem die Feuerwehren Agathenburg, Helmste und Hagen, circa 60 Feuerwehrleute waren beteiligt. Sie konnten verhindern, dass das Feuer auf weitere angrenzende Wohnhäuser übergriff.
Insgesamt neun Atemschutztrupps waren bei dem Brand im Einsatz. Die Feuerwehr öffnete die Decken beider Garagen. Ein ortsansässiges Unternehmen für Elektrotechnik unterstützte die Einsatzkräfte aufgrund einer vorhandenen Photovoltaikanlage. (vdb/ham)
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