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Verkehr

THPA: Cranzer Rollbrücke wird 2026 und 2027 erneuert

Im Sommer beginnt der Neubau der Cranzer Rollbrücke von 1959.

Im Sommer beginnt der Neubau der Cranzer Rollbrücke von 1959. Foto: Vasel

Die Hamburg Port Authority (HPA) nimmt im Sommer 2026 den Neubau der Cranzer Rollbrücke am Inneren Este-Sperrwerk in Angriff.

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Von Björn Vasel
Donnerstag, 18.06.2026, 10:50 Uhr

Cranz. Aufgrund ihres Alters müsse die bestehende Brücke zwischen Cranz und Neuenfelde vollständig zurückgebaut und ersetzt werden. Die Bauarbeiten beginnen am 9. Juli 2026 pünktlich zum Start der Sommerferien in der Stadt Hamburg und dauern voraussichtlich bis zum 16. November 2026.

Blick vom Kran auf die Cranzer Rollbrücke am Inneren Este-Sperrwerk bei einem Bauwerks-Tüv des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Elbe-Nordsee (WSA).

Blick vom Kran auf die Cranzer Rollbrücke am Inneren Este-Sperrwerk bei einem Bauwerks-Tüv des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Elbe-Nordsee (WSA). Foto: Vasel/Archiv

Während der Bauphase ist eine Querung der Este auf Höhe des 1958/1959 errichteten Innere Este-Sperrwerk für den Fuß- und Radverkehr nicht möglich. Auch die Schifffahrt auf der Este wird zeitweise unterbrochen. Ab Mitte November 2026 soll die neue Rollbrücke wieder uneingeschränkt für den Fußgänger- und den Radverkehr zur Verfügung stehen.

Kostenloser Bustransfer während der Bauzeit

Im dritten Quartal 2027 soll die Erneuerung der Elektro-, Steuerungs- und Leittechnik folgen. „Die Arbeiten werden voraussichtlich nur kurzzeitige Einschränkungen verursachen“, sagt eine HPA-Sprecherin. Durch die Aufteilung in zwei Bauphasen bleibe die notwendige Vollsperrung auf das Jahr 2026 und ein technisch erforderliches Maß begrenzt.

In Abstimmung mit dem Hamburger Verkehrsverbund wird während der Bauphase ein öffentlicher Nahverkehr eingerichtet: Auf der Umleitung zwischen den Haltestellen „Alter Fährweg“ und „Altes Estesperrwerk“ ist für die Buslinien 150, 257, 2044, 350 und 550 die Nutzung ohne gültiges Ticket möglich. Für die Umfahrung mit dem ÖPNV ist ein Umstieg an der Haltestelle „Neuenfelder Damm“ erforderlich.

Laut HPA-Sprecher Jens Petri wird die neue Brücke rund 1,5 Millionen Euro kosten - Neubau und Montage der neuen Brücke -inklusive Demontage der alten Brücke. Hinzu kommen die Kosten für die Elektro- und Steuerungstechnik in Höhe von 550.000 Euro.

Kostenloser HVV-Bustransfer: Das ist die Umleitungsstrecke für Fußgänger- und Radverkehr.

Kostenloser HVV-Bustransfer: Das ist die Umleitungsstrecke für Fußgänger- und Radverkehr. Foto: HPA

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