Bauarbeiten an der K39 in Hinterbrack: Sperrung wird verschoben
Der Verkehr wird auf der K39 in Hinterbrack halbseitig an der Sielbaustelle vorbeigeführt. Foto: Vasel
Die monatelange halbseitige Sperrung der Kreisstraße 39 wird vertagt. Eine Überprüfung in der vergangenen Woche offenbarte ein Problem.
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und der Deichverband der II. Meile Alten Landes treiben den Neubau des Siels in Hinterbrack voran.
Dafür muss der Verkehr auf der K39 über eine Umfahrung - eine Behelfsstraße (Schotter) im Deichbereich - mit Hilfe einer Ampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt werden.
Noch kein neues Startdatum für die Bauarbeiten auf der Kreisstraße 39
Die Überprüfung des Untergrundes am vergangenen Freitag habe jedoch ergeben, dass die geplante Umfahrung der Baustelle über eine Behelfsstraße im Deichbereich aktuell nicht möglich sei, wie Oberdeichrichter Wilhelm Ulferts am Montag mitteilt.
Die geplante halbseitige Sperrung der K39 in Hinterbrack wird deshalb verschoben. Ein neues Startdatum der Verkehrsmaßnahme steht laut Ulferts noch aus.
Fertigstellung voraussichtlich im August
Bei den Arbeiten soll das bereits verlegte Sielrohr unter dem Elbdeich an die Hinterbracker Wettern angeschlossen werden. Dafür werden die Arbeiter der Hahn-Gruppe im Bereich zwischen Wettern und Kreisstraße erneut einen Spundwandkasten konstruieren. In diesem wird das Rohr liegen.
Die Arbeiten sollen am 31. August abgeschlossen sein. Der Abschnitt war 2025 aufgerissen worden, um Rohre für das neue Siel auf einer Länge von 70 Metern unter dem Hauptdeich zu verlegen.
Das alte Siel musste im Zuge der klimawandelbedingten Elbdeicherhöhung aus statischen Gründen ersetzt werden. Das knapp vier Millionen Euro teure Bauwerk sichert die Be- und Entwässerung in dem 300 Hektar großen Gebiet an der Hinterbracker Wettern. Ab April 2027 folgt die Deicherhöhung. (bv/sb/vdb)
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