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Lebensgefährlich: Mann sucht unter Metronom seinen Schuh im Gleisbett

Metronom am Hamburger Hauptbahnhof: Zugführer verhinderte einen Unfall. (Symbolbild)

Metronom am Hamburger Hauptbahnhof: Zugführer verhinderte einen Unfall. (Symbolbild) Foto: Bodo Marks/dpa

Das hätte tödlich enden können: Weil ein Mann seinen Schuh suchte, kletterte er in die Gleise. Womöglich verdankt er sein Leben einem aufmerksamen Beobachter.

Von Redaktion Donnerstag, 18.06.2026, 10:32 Uhr

Hamburg. Wie die Hamburger Polizei mitteilt, hat sich ein 30 Jahre alter Mann am Mittwoch, 17. Juni, gegen 19.36 Uhr im Gleisbett am Hauptbahnhof befunden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich auf dem betroffenen Gleis 14 ein Metronom-Zug (Strecke Hamburg Hauptbahnhof - Lüneburg) in der Abfertigung kurz vor der Abfahrt.

Ein Zugbegleiter beobachtete, wie der Mann versuchte, unter den Metronom-Zug zu klettern. Der 26-Jährige erkannte die Gefahrenlage, stoppte die Abfertigung des Zuges und meldete den Vorfall der Polizei.

Mann findet seinen Schuh unter dem Metronom

Die Beamten trafen den 30-Jährigen dann auf dem Bahnsteig von Gleis 13 und 14 an. Er gab an, unter den Zug geklettert zu sein, da sein Schuh in den Gleisbereich gefallen sei. Den habe er bei seiner lebensgefährlichen Aktion dann auch herausholen können. Gegen den Mann wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts „Unerlaubter Gleisaufenthalt“ eröffnet.

Aus diesem Anlass warnt die Hamburger Bundespolizei wiederholt vor leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen: „Der Aufenthalt im Gleisbereich ist lebensgefährlich und verboten. Triebfahrzeugführer von Zügen können nicht ausweichen“, sagt Pressesprecher Woldemar Lieder. Oftmals seien die Bremswege zu lang, um ein Erfassen von Personen im Gleisbereich noch zu verhindern. „Häufig gefährden sich Personen in den Gleisen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer“, so der Sprecher. (pm/ham)

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