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TMalheur auf Feldweg führt zu Großalarmierung

Anwohner hatten das Auto bereits zuvor beim Manövrieren beobachtet.

Anwohner hatten das Auto bereits zuvor beim Manövrieren beobachtet. Foto: Feuerwehr

Ein Auto im Graben - und zunächst ein unklarer Notruf: Warum im Land Hadeln auch Boote zu Wasser gelassen wurden.

Von Jürgen Lange 19.10.2026, 06:30 Uhr

Wanna. Ein ungewöhnlicher Notruf hat am Sonnabend gegen 17.20 Uhr für einen umfassenden Einsatz von Feuerwehr und Rettungskräften in der Samtgemeinde Land Hadeln gesorgt. Da in der Erstmeldung von einem unklaren Szenario und einem möglichen Verkehrsunfall eines Fahrzeugs in einem Gewässer die Rede war, wurden nach Standardprotokoll auch die Boote der Feuerwehren Odisheim und Otterndorf in die Ortsstraße nach Wanna mitalarmiert.

Noch vor dem vollständigen Eintreffen der Einsatzkräfte konnte vor Ort Entwarnung gegeben werden. Verletzt wurde niemand, im betroffenen Fahrzeug befanden sich keine Personen mehr. Wie sich herausstellte, war ein Auto aus bislang ungeklärter Ursache rückwärts in einen tiefen, wasserführenden Graben geraten.

Da der Motor oberhalb der Wasserlinie blieb und weder Betriebsstoffe noch Öle austraten, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Umwelt.

Was war mit dem Fahrer los?

Zur Alarmierung hatten nach Informationen der „Cuxhavener Nachrichten“ aufmerksame Anwohner beigetragen. Sie hatten das Auto, darunter Jugendliche und eine erwachsene Person, bereits zuvor beim Manövrieren beobachtet. Als das Auto schließlich rückwärts im Graben zum Stehen kam, wählten die Zeugen den Notruf, um eine Notlage von Insassen auszuschließen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe.

Nach etwa einer Stunde wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Sie hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache und zu den Umständen aufgenommen. Im Rahmen der Überprüfungen wird unter anderem auch die Fahrtüchtigkeit des Fahrers untersucht.

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